Traunstein. Zahlreiche Berichte, Neuwahlen und eine Mitgliederbefragung zur Restaurierung der „alten“ Vereinsfahne standen auf der Tagesordnung der Versammlung des GTEV Eschenwald Rettenbach im Gasthaus Jobst. In den Rückblicken auf das Vereinsjahr wurde deutlich, dass das Gaufest in diesem Jahr das prägendste Ereignis der „Rembocher Trachtler“ war. Trotz eines großartigen Festes übten Vorstand Franz Maier und Festleiter Simon Schreiber Kritik an den Verantwortlichen des Gauverbandes 1. Außerdem wurden die Mitglieder befragt, was sie über die Restaurierung der Fahne aus dem Jahr 1933 denken.
„Wir dürfen auf ein erfolgreiches Gaufest 2025“ zurückblicken freute sich Vorstand Franz Maier in seinem Bericht. Dennoch betonte er, „das Verhältnis ist mit dem Gau ist derzeit angespannt, da es im Nachgang Ärger mit dem Kauf der Festzeichen für die Teilnehmer gab“. Ähnlich äußerte sich auch Festleiter Simon Schreiber, „es ist schon ärgerlich, wenn Versprechen nicht gehalten werden und Verantwortliche die eigene Satzung nicht kennen“. Er betonte, „pro Teilnehmer haben wir versehentlich einen Euro zu viel abgerechnet, dieses Geld werden wir allen Vereinen zurückerstatten“.
Neuwahlen brachten kaum Veränderungen
Völlig reibungslos gingen hingegen die turnusmäßigen Neuwahlen über die Bühne. Jeweils einstimmig wurden Franz Maier als Vorstand, Daniel Schmalzbauer als 2. Vorstand, Vinzenz Jobst als Schriftführer, Michael Maier als 2. Schriftführer, Ramona Maier als Kassenwartin und Martina Huber als 2. Kassenwartin in ihren Ämtern bestätigt. Irmi Gartner und Albert Parzinger bleiben die Theaterverantwortlichen, Franziska Gartner und Daniel Schmalzbauer bleiben die Jugendleiter.
Fähnrich bleibt Alexander Maier und als Revisoren bleiben Heinrich Lackerschmid und Sebastian Reischl in ihren Ämtern. Ergänzt wird die Vorstandschaft durch die Frauenvertreterin Hildegard Jobst sowie die beiden Vorplattler Sebastian Gartner und Florian Jobst. Luise Heigermoser hat ihr Amt als Trachtenwartin aufgegeben und wurde mit einem kleinen Geschenk als Zeichen des Danks verabschiedet. Eine Nachfolge konnte derzeit für diese Aufgabe ebenso wenig wie für das Amt des 2. Fähnrich gefunden werden.
Festwoche zum 100-jährigen Gründungsjubiläum
Nun richten die Trachtler ihren Blick auf das Jahr 2027, indem sie erneut ein großes Fest anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens auf die Beine stellen werden. Vorstand Franz Maier brachte dabei seine Freude zum Ausdruck, „dass für das gesamte Dorf eine dauerhafte Lösung für eine Festwiese bei großen Veranstaltungen in greifbarer Nähe ist“ und informierte, „hoffentlich können wir bald mit den nötigen Vorbereitungsarbeiten beginnen“. Neben einen Festsonntag soll auch das Bulldogtreffen der Feuerwehr Kammer und ein Waldtag in die Festwoche integriert werden. Besonders hob der Vorstand dabei das Engagement von Peter Parzinger sowie die Familie Stuhlreiter hervor. „Dank ihrer Unterstützung wird hoffentlich bald die Festwiese entstehen“, so Franz Maier.
Einen Geschenkkorb als kleines „Vergelts Gott“ erhielt Toni Kallsperger. Dieser hatte in unzähligen Stunden die Motivtafeln des Maibaums restauriert und neu bemalt. Als Vertreter der Stadt Traunstein nahm Stadtrat Simon Schreiber an der Versammlung teil. „Hinter uns liegen ereignisreiche Wochen und Monate“ betonte dieser und brachte seinen Dank „für die großartige Beteiligung bei allen Festen und Veranstaltungen in diesem Jahr“ zum Ausdruck. Gleichzeitig würdigte er „eure großartige Jugendarbeit“ und dankte allen Mitgliedern für deren ehrenamtliches Engagement.
Ehrenurkunde vom Gauverband 1
Einen umfangreichen Rückblick auf das Vereinsjahr lieferte Schriftführer Vinzenz Jobst. Er informierte unter anderem über das Maibaumaufstellen, die Teilnahme am Frühlingsfesteinzug, die alpenländische Maiandacht, die Gautrachtenwallfahrt mit 54 Teilnehmern nach Maria Eck, das Gründungsfest des Patenvereins in Vachendorf, das Fest zum 50-jährigen Bestehen der DJK Kammer, die Beteiligungen an den Rosentagen sowie am Regionaltag und bei der Truna, die Fronleichnamsprozession in Traunstein, das Gründungsfest des Trachtenvereins Seeon, die Feierlichkeiten zur 650-jährigen Stadtrechtserhebung in Traunstein, die Durchführung des 11. Dorfhoagarts sowie die Teilnahme am Volkstrauertag.
Darüber hinaus präsentierte er eine Ehrenurkunde des Gauverbandes sowie ein Fahnenband des Landkreises Traunstein, dass jeweils die Trachtenvereine Hochberg, Rettenbach und Traunstein als Erinnerung für die Durchführung des Gaufestes erhalten haben. Derzeit hat der GTEV Eschenwald Rettenbach 317 Mitlieder. 18 Mitglieder werden als Ehrenmitglieder geführt. Die Aktivengruppe besteht aus acht Dirndl und sieben Buam, 33 Kinder bilden derzeit den Trachtennachwuchs in Rettenbach. Die Theatergruppe besteht derzeit aus 15 Mitgliedern und 35 Personen werden derzeit als Röckefrauen geführt.
Theaterleiterin Irmi Gartner informierte unterdessen über zwei Theaterbesuchen in Nußdorf und Seeon. Darüber hinaus waren die Theaterspieler in die Vorbereitungen für den Einackter beim Dorfhoagart eingebunden. Hildegard Jobst freute sich unterdessen über drei neue Röckefrauen in ihrer Gruppe. Sie berichtete vom „Großeinsatz Kuchenbacken und Verkauf“ beim Gautrachtenfest und teilte mit, dass die Frauen auch Zeltwache geleistet haben.
33 Nachwuchs Trachtler in Rettenbach
Ein erfülltes Vereinsjahr hatten auch die Aktiven, wie Vorplattler Sebastian Gartner berichtete. Sie waren neben den Festen auch bei verschiedenen Preisplatteln mit von der Partie. Beim Vereinspreisplatteln waren 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Start. Außerdem beteiligte man sich beim Gaudirndldrahn und Gruppenpreisplatteln. Der Trachtenverein in Heutau hat außerdem ein Vier-Vereinepreisplatteln ausgerichtet, bei dem neben den Gastgebern insgesamt 65 Teilnehmer aus Siegsdorf, Neukirchen und Rettenbach ihre Besten suchten. Über ein erfolgreich verlaufendes „Murrei Fest“ konnte sich Sebastian Gartner ebenfalls freuen. Ein Ausflug führte die Aktiven nach Schladming. Darüber hinaus wurden am Maibaum die Spitze ausgetauscht und die Taferl abmontiert.
Franziska Gartner brachte ihre Freude über den großen Zulauf junger Buben und Mädchen in der Kindergruppe zum Ausdruck. Derzeit engagieren sich 33 Kinder im Nachwuchsbereich. Sie waren bei fast allen Festen und Veranstaltungen mit dabei und konnten ihre Leistungen unter anderem beim Vier-Vereinepreisplatteln der Kinder in Siegsdorf unter Beweis stellen. Der Trachtenverein aus Eisenärzt hat den Vergleich ausgerichtet, beteiligt waren weiter insgesamt 65 Kinder aus Vachendorf, Hochberg und Rettenbach. Sieben „Rambocha Nachwuchstrachtler“ beteiligten sich außerdem beim Gaujugend Preisplatteln in Saaldorf.
Historische Vereinsutensilien präsentiert
Den Mitgliedern wurde außerdem die alte Vereinsfahne aus dem Jahr 1933 sowie zwei historische „Taferln“ präsentiert. Die Fahne ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Deshalb wollte man von den Mitgliedern wissen, ob diese eher eine Restaurierung befürworten oder eine deutlich günstigere Konservierung mittels Kunststoffhülle. Eine Entscheidung wurde an diesem Abend noch nicht getroffen, in der kommenden Frühjahrsversammlung soll darüber dann final entschieden werden.
Den Abschluss bildete ein Ausblick auf das kommende Jahr. Zusammen mit den Faschingsfreunden Blau-Weiss Kammer wird es im Dorf wieder ein Starkbierfest geben. „Bruder Schorsch“ ist bereits auf der Suche nach interessanten Geschichten. Im Pfarrheim wurde bereits ein „Kummerkasten“ aufgestellt, in dem man Hinweise einwerfen kann. Außerdem will man zusammen mit dem Feuerwehrverein Kammer einen gemeinsamen Vereinsausflug machen. Erste Planungen dazu laufen bereits.
Darüber hinaus wird man sich im kommenden Jahr am Trachtenfest in Truchtlaching beteiligen. „Für ein Gaufest hat sich im kommenden Jahr kein Ausrichter gefunden“, informierte der Vorstand und ergänzte, „wir werden sehen, ob es dann ein alternatives Programm geben wird“. Dann richten die Rembocher Trachtler ihren Blick bereits auf das eigene Gründungsjubiläum. „Unsere Festwoche wird von 30. April bis 6. Mai 2027 über die Bühne gehen“, informierte Franz Maier und warb bereits jetzt um eine breite Unterstützung der Mitglieder. Hob
Text und Bilder
Hubert Hobmaier
Neuhausener Straße 12
83278 Kammer
0170/4501789

Viel Applaus für Musiker und Trachtler – Traditionsveranstaltung seit 22 Jahren
Traunstein. Die Akteure beim diesjährigen „Remboche Dorfhoagart“ auf der Bühne des Gasthauses Jobst in Rettenbach sorgten für musikalische und tänzerische Leckerbissen. Für viele Lacher sorgten unterdessen die Aktiven Trachtler mit ihrem Einackter Theaterstück. Die Veranstaltung findet seit 22 Jahren im zweijährigen Rhythmus statt und sorgte auch in diesem Jahr für großen Zuspruch unter den Gästen im Saal.
„Unser Programm soll eine Bühne für unsere Kinder und Jugendlichen, die Aktiven aber auch für heimische Musiker bieten“, so eröffnete Trachtenvorstand Franz Maier den Abend und kündigte den Auftritt von Matthias Kraller und Martin Ober als echte Weltpremiere an. Bei Nachwuchskünstler präsentierten zum ersten Mal vor Publikum ihre Musikstücke auf der Ziach und wurden zurecht mit viel Applaus bedacht.
Im Gegensatz dazu bringt es der „Alterfinger Zwoagsang“ auf 32 Jahre Bühnenerfahrung und die beiden routinierten Sänger Hermann Ober und Alois Drechsler wussten es einmal mehr, die Zuhörer mit ihren Liedern sowie der diatonischen Ziach zu begeistern. Stefanie Brunner und Maria Niederbuchner aus dem benachbarten Nußdorf erfreuten unterdessen an der Harfe und an der Ziach die Zuhörer. Für die Auftritte der Trachtler ergänzte „Haus- und Hofmusikant“ Sebastian Reischl das Instrumentenduo aus Nußdorf.
Viel Applaus ernteten auch die Rembocher Nachwuchstrachtler, die einige Tänze und Plattler auf die Bühne brachten. Die Aktiven des Vereins präsentierten mit dem Lamberger Plattler, der Ambos Polka, dem Rembocher Plattler oder auch dem Kronentanz sowohl technisch schwierige Tänze aber auch welche, die heute noch eher selten gezeigt werden. Dennoch erfreuten sie damit das Publikum und zeigten sehenswerte Aufführungen.
Eine Heiratsanzeige der zwei Junggesellen des „Aschlhofes in Rettenbach“ brachte das Leben der beiden Brüder ordentlich durcheinander. Von der rabiaten Bewerberin aus dem benachbarten Otting über eine völlig tollpatschige Bäuerin mussten sich die beiden Bauern einiges mitansehen. Ein Happy End fand der Einakter „Bauer sucht Bäuerin“ von Willi Sonner, als die bis dahin unbekannte Tochter des Bauern das Zepter in die Hand nahm und mit ihrem Bräutigam den herunter gekommenen Hof auf Vordermann bringen möchte.
Auf der Bühne standen dabei unter der Regie von Theaterleiterin Irmi Gartner ausschließlich aktive Trachtler aus den eigenen Reihen. Sebastian Gartner spielte den Bauern Wastl und in die Rolle des jüngeren Bruders Hiasl schlüpfte Daniel Schmalzbauer. Johanna Ober und Martin Schmalzbauer standen am Ende des Auftritts als zukünftiges Brautpaar Lies und Toni auf der Bühne und die beiden Bewerberinnen Franziska Gartner als Zenz Zangl aus Otting sowie Steffi Lackerschmid als tollpatschige Ursula Wambl sorgten ebenfalls für zahlreiche Lacher.
Am Ende des etwa zweistündigen Programms belohnten die Zuschauer alle Akteure mit viel Applaus und zeigten sich mit der elften Auflage des Rembocher Dorfhoagarts sehr zufrieden. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte das Wirtshausteam des Gasthaus Jobst. Hob
Text und Bilder
Hubert Hobmaier
Neuhausener Straße 12
83278 Kammer
0170/4501789
Bildtext
Ein sehenswertes Programm brachten die Akteure beim „11. Rembocha Dorfhoagart“ auf die Bühne. Musik, Tanz und ein Theaterstück sorgten für reichlich Applaus von den Zuschauern.

Traunstein. Die Trachtler des GTEV Eschenwald Rettenbach fanden sich kürzlich zum Vereinspreisplatteln im vollbesetzten Saal des Gasthaueses Jobst in Rettenbach zusammen, um die „Besten“ in 13 unterschiedlichen Wertungsklassen zu ermitteln. Kilian Fleck und Johanna Ober konnten sich bei den Aktiven durchsetzen und „Remboch Gras“ konnte bei der Gruppenwertung den Sieg für sich verbuchen. Für alle Teilnehmer gab es am Ende einen Sachpreis, die von mehreren heimischen Firmen gestiftet wurden.
„Neben den tänzerischen Leistungen stand an diesem Abend das gesellige Miteinander im Vordergrund“, betont Vorstand Franz Maier und ergänzt, „es freut mich unheimlich, dass wir trotz dem intensiven Trachtenjahres mit Stadtjubiläum und Gaufest auch heuer wieder sehr viele Teilnehmer beim Vereinspreisplatteln dabeihatten“. Begonnen bei den Anfängern bis zur Altersklasse waren heuer 50 Frauen und Männer zum Preisplatteln und Dirndldrahn angetreten
In seiner kurzen Ansprache zur Siegerehrung dankte er insbesondere allen Firmen und Spendern, die in diesem Jahr Preise zur Verfügung gestellt haben. Gleichzeitig richtete er einen Dank an für die großartige Unterstützung über das gesamte Jahr hinweg in Richtung der Stadt Traunstein, die an dem Abend durch Josef Kaiser in seiner Aufgabe als dritter Bürgermeister vertreten war.
Als Preisrichter schauten Josef Anfang (Traunstein), Sebastian Brunner (Nußdorf), Martin Probst (Chieming) und Hubert Siglbauer (Waging) den „Buam und Dirndln“ ganz genau „auf die Finger“, um am Ende ein gerechtes Urteil sowie eine faire Bewertung der dargebotenen Platter und Tänze zu erzielen. Maxi Lackerschmid (Ziach), Sebastian Reischl (Ziach) und Stefanie Brunner (Harfe) sorgten für die Musik.
Das 50-köpfige Teilnehmerfeld reichte von ganz jung bis sehr erfahren. Bei den „Buam Anfänger“ konnte sich Theo Naturski vor Lukas Kallsperger durchsetzen. Anastasia Gröschner erzielte bei den „Dirndl Anfänger“ vor Frieda Naturski und Paula Huber das beste Ergebnis und durfte sich somit als erste einen Preis aussuchen. Bereits im letzten Jahr sicherte sich Martin Ober bei den „Buam 1“ den ersten Platz und konnte sich auch heuer vor der „Konkurrenz“ durchsetzen. Elias Kecht und Hansi Jobst landeten auf den Plätzen zwei und drei.
Vier Teilnehmerinnen drehten bei den „Dirndl 1“ über die Tanzfläche. Melina Ober sicherte sich vor Theresa Brandstätter, Ida Hollinger und Lea Maier den ersten Platz. Maxi Brandstätter landete unter den drei Teilnehmern bei den „Buam 2“ auf Rang 1. Die Plätze zwei und drei gingen an Lukas Gröbner und Matthias Kraller. Gleich sieben Teilnehmerin waren in der Wertungsklasse „Dirndl 2“ am Start. Am Ende landete Magdalena Reischl auf dem ersten Platz, gefolgt von Emily Freinecker und Monika Pletschacher.
Christian Brunner vor Xaver Huber und Samuel Huber war das Endergebnis bei den „Buam 3“. Julia Neumaier ging vor Anna Gerl und Franziska Brandstätter in der Wertungsklasse „Dirndl 3“ als strahlende Siegerin von der Tanzfläche.
Johanna Ober konnte sich bei den „Aktiven Dirndln“ vor Johanna Gartner und Steffi Lackerschmid durchsetzen. Insgesamt sechs jungen Frauen waren zum „Dirndldrehen“ angetreten. Ebenfalls sechs junge Männer suchten bei den „Aktiven Buam“ ihre Sieger. Am Ende konnte sich Kilian Fleck vor Sebastian Gartner durchsetzen, der das Vereinspreisplatteln im letzten gewinnen konnte. Dritter wurde Martin Schmalzbauer.
In der „Altersgruppe 1“ suchten gleich sieben Trachtler ihren Besten. Sebastian Reischl landete ebenso wie seine Tochter auf den ersten Platz. Andreas Jobst wurde Zweiter und Florian Billinger Dritter. Albert Parzinger vor Georg Jobst und Helmut Graßl war am Ende die Reihung bei den „Routiniers“ in der „Altersgruppe 2“.
Drei ausgeloste Gruppen traten mit dem „Rembocha Plattler“ in der Gruppenwertung an. „Remboch 2 - Gras“ bestehend aus den Plattlern Maxi Lackerschmid, Kilian Fleck, Florian Jobst und Andreas Freutsmiedl sicherte sich vor „Remboch 1 - Eichel“ mit den Plattlern Sebastian Gartner, Martin Schmalzbauer, Christian Kraller und Helmut Graßl den ersten Platz. „Remboch 3 - Herz“ belegte mit Georg Jobst, Franz Maier, Sebastian Reischl und Andreas Jobst Rang 3. Hob
Text und Bilder
Hubert Hobmaier
Neuhausener Straße 12
83278 Kammer
0170/4501789
Bildtext
50 „Rembocha Trachtlerinnen und Trachtler“ waren beim diesjährigen Vereinspreisplatteln am Start. Insbesondere der Nachwuchs hatte viel Freude am Tanzen und am Ende durften sich alle Teilnehmer über einen Preis freuen.
![]()
Traunstein. Bei großen Vereinsfesten ist es üblich ein Gruppenfoto der der Mitglieder zu erstellen. Wenn allerdings drei Vereine gemeinsam ein großes Fest auf die Beine stellen und rund 300 Menschen auf einem Foto verewigt werden sollen, dann ist dies schon etwas Besonderes. Die Mitglieder der Trachtenvereine Hochberg, Rettenbach und Traunstein haben genau dies getan und der Überseer Fotograf Wolfgang Gasser hat die „Trachtlergruppe“ anlässlich des bevorstehenden Trachtengaufestes im Juli auf dem Traunsteiner Stadtplatz in Szene gesetzt.
„Alleine die Terminorganisation und das Einsagen der Mitglieder war schon eine Mamutaufgabe“, schmunzelt Franz Maier von GTEV Eschenwald Rettenbach und ergänzt, „der Termin anlässlich des Einzugs der Traunsteiner Vereine in das Frühlingsfest war dazu prädestiniert und deshalb haben wir dies im Vorfeld dieser Veranstaltung unter strahlend blauem Himmel auf dem Traunsteiner Stadtplatz durchgeführt.
Den Fotoauftrag hat „kein Geringerer“ als der bekannte Überseer Fotograf Wolfgang Gasser von „Chiemseefoto“ übernommen. Dieser freut sich, „nach gut einer Stunde hatten wir ein beeindruckendes Bild vor einer gewaltigen Altstadt Silhouette im Kasten“. Wolfgang Gasser betont aber auch, „ein derartiges Foto mit so vielen Menschen hätte ich ohne Hilfe nicht hinbekommen“. Deshalb holte er sich Unterstützung von dem Fotografen Dominik Fritz aus Teisendorf sowie vom Gestell-Verleiher und Fotografen Markus Baumgartner aus Siegsdorf.
Festleiter Simon Schreiber sagte am Rande des Termins, „mich freut es sehr, dass alle drei beteiligten Vereine Hand in Hand zusammenarbeiten“ und ergänzt, „dies hatte es ja in der langen Geschichte des Gaufestes bisher noch nicht gegeben, dass gleich drei Vereine die Veranstaltung gemeinsam ausrichten“. Derzeit laufen die Vorbereitung auf die 135. Neuauflage des Festes auf Hochtouren. Die Festwoche wird dann zwischen 18. Juli und 27. Juli über die Bühne gehen und mit dem Festsonntag (20. Juli), an dem tausende Trachtler aus dem Gauverband 1 teilnehmen werden, seinen Höhepunkt erreichen.
Die Festwoche richtet sich allerdings nicht nur an alle Mitglieder der Trachtenvereine. Die Verantwortlichen haben ein „buntes Programm“ zusammengestellt, dass für Viele interessant sein dürfte. Am 26. Juli gastiert beispielsweise der bekannte Kabarettist Wolfgang Krebs in der Großen Kreisstadt. „Mit seinen Parodien über Ministerpräsident Markus Söder oder Edmund Stoiber beziehungsweise den niederbayerischen Politiker Huber Aiwanger wird Wolfgang Krebs sicherlich die Lachmuskeln der Zuschauer stark beanspruchen“, freut sich Simon Schreiber.
Tickets gibt es bei der Tourist-Information in Traunstein, online unter dem Kulturforum Traunstein sowie an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Scharf. Das gesamte Programm kann auch auf der eigens eingerichteten Homepage www.gaufest2025traunstein.bayern eingesehen werden. Hob
Text
Hubert Hobmaier
Neuhausener Straße 12
83278 Kammer
0170/4501789
Bilder
Wolfgang Gasser
Sämtliche Bildrechte zur weiteren Nutzung wurden übertragen
Bildtext
Etwas mehr als eine Stunde hat es gedauert, bis die etwa 300 Trachtler vom Hochberg sowie aus Rettenbach und Traunstein für das Gruppenbild anlässlich des bevorstehenden 135. Gautrachtenfestes positioniert waren. Die drei Vereine werden im Juli gemeinsam die Festwoche durchführen und haben sich auf dem Traunsteiner Stadtplatz nun zum Fototermin getroffen.

Rembocha Trachtler halten Frühjahrsversammlung im Gasthaus Jobst ab

Schirmherrnbitten am 28.01.2025 anlässlich Gaufest 2025


„Rembocha Trachtenkinder“ spenden den Erlös vom Klöpfel Singen
Irmengard Hof freut sich über 850 Euro – Spannender Blick hinter die Kulissen
Traunstein, Gstadt. Im Dezember war der Nachwuchs der „Rembocher Trachtler“ und ihre Betreuerinnen in Kammer, Rettenbach und den umliegenden Weilern unterwegs, um den alten Brauch des Klöpfel Singens aufrecht zu erhalten. Dabei zeigten sich die besuchten Familien recht großzügig. Nun besuchten die Trachtenkinder den Irmengard Hof in Gstadt, um den Vertretern des Nachsorge- und Familienerholungshauses den Erlös in Höhe von 850 Euro persönlich zu übergeben.
„Jeder Euro ist gut investiert und wir danken euch sehr für die Unterstützung“, betonte die Einrichtungsleitung Renate Zahnbrecher. Verbunden wurde die Spendenübergabe mit einer Führung durch die Einrichtung. Der Irmengard Hof bietet Nachsorge, Entspannung und Begegnung für Familien mit schwer und chronisch kranken Kindern sowie Kindern mit Behinderung. „Wir konnten viele interessante Einblicke hinter die Kulissen erhalten“, freut sich Johanna Gartner vom GTEV Rettenbach und ergänzt „dabei konnten wir erfahren, für was und wie sinnvoll die Spendengelder verwendet werden“. Hob

Die „Rembocher Trachtler“ stehen hinter dem Gaufest 2025
Traunstein. Die Mitglieder des GTEV Eschenwald Rettenbach blickten in ihrer diesjährigen Generalversammlung auf ein bewegtes Vereinsjahr zurück und richten ihre Aufmerksamkeit auf die „Großveranstaltungen“ der kommenden Jahre. Neben dem Gaufest im kommenden Jahr stehen die Feierlichkeiten bezüglich der 650-jährigen Stadterhebung an. Für das 100-jährige Gründungsfest im Jahr 2027 sind die Planungen bereits voll im Gange. Im kommenden Jahr wird in Rettenbach außerdem ein neuer Maibaum aufgestellt.
Den umfangreichen Rechenschaftsberichten der Ausschussmitglieder lauschten etwa 70 „Rembocher Trachtlerinnen und Trachtler“ im Saal des Gasthauses Jobst. Außerdem durfte Vorstand Franz Maier neben Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer den Gauvorstand Michael Hauser aus Peterskirchen sowie den Festleiter Simon Schreiber begrüßen, der zusammen mit den Festausschussmitgliedern aus Hochberg und Traunstein samt dem 3. Bürgermeister Josef Kaiser gekommen war.
Als Top-Thema des Abends stand das Trachtengaufest ganz oben auf der Agenda. „Es ist in der Geschichte das erste Gaufest, dass drei Vereine gemeinsam ausrichten“, informierte Franz Maier. Festleiter Simon Schreiber ergänzte, „wir wollen sicherlich kein Fest der Superlative, sondern ein schlichtes und schönes Fest bei dem die etwa 8.000 Trachtler sowie die etwa 12.000 Besucher schöne Stunden verbringen werden“.
Weiter sagte er, „wer hätte gedacht, dass Remboch mal das Gaufest ausrichtet und wenn wir auch noch große Aufgaben vor uns haben, wird sich das Puzzle pünktlich zur Festwoche zusammenfügen. Ich sehe es als große Chance, dass die Vereine in der Stadt weiter zusammenwachsen“. Gleichzeitig gab er bekannt, dass man kürzlich den bayerischen Kabarettisten Wolfgang Krebs für eine Abendveranstaltung am 26.07. gewinnen konnte und der Kartenvorverkauf „pünktlich vor Weihnachten“ starten wird.
Traunsteins Stadtoberhaupt betonte, „es ist sicherlich sportlich alles hinzubekommen. Seitens der Stadt Traunstein darf ich euch aber die volle Unterstützung zusagen“. Schmunzelnd fügte er hinzu, „bis dahin sind auch alle Baustellen abgeschlossen und die Stadt kann sich frisch herausgeputzt den Gästen präsentieren“. Alle Verantwortlichen ziehen an einem Strang, deshalb sind die Grobplanungen wie die Zeltvergabe, die Gastronomie und die Brauerei bereits „in trockenen Tüchern“.
Der Trachtengauvorstand Michael Hauser sprach für die Jahre 2025 und 2026 von „Schwierigkeiten bei der Vergabe des Gaufestes“. Somit war angedacht, dass das Trachtengaufest auf dem „Königseeparkplatz“ in Schönau und das Gaupreisplatteln in Reichertsheim durchgeführt wird. Die logistischen und organisatorischen Herausforderungen waren aber gerade in Schönau enorm.
„Nach zahlreichen Gesprächen mit allen Beteiligten verständigte man sich einvernehmlich darauf, dass man das gesamte Fest nach Traunstein vergibt“, so der Gauvorstand, was in der Gauversammlung in Prutting einvernehmlich beschlossen wurde. „Ich bin euch zutiefst dankbar, dass ihr im kommenden Jahr das Fest zusammen mit der Stadt Traunstein ausrichtet“, betonte der sichtlich glückliche Gauvorstand.
Seitens der Versammlungsteilnehmer kamen im Anschluss noch einige Fragen. Peter Parzinger wollte unteranderem wissen, wie viele Leute zum Zeltaufstellen benötigt werden, wer die Festmusik ist und wo der Gottesdienst geplant sein. Festleiter Simon Schreiber informierte darauf hin, „dass etwa 70 Personen zum Aufbau benötigt werden und die Stadtmusik Traunstein als Festmusik Traunstein arrangiert wurde“. Geplant sei außerdem ein nicht allzu langer Festzug in der Innenstadt und voraussichtlich findet der Gottesdienst im Stadtpark statt. „Hier sind die Planungen aber noch voll im Gange – wir halten euch auf dem Laufenden“, so der Festleiter.
Der „Rembocher Trachtenvorstand“ Franz Maier nutzte die Versammlung auch dazu, um über den Sachstand der Planungen für das „eigene“ Gründungsfest im Jahr 2027 zu berichten. „Wir sind bereits sehr weit vorangeschritten und konnten viele Dinge bereits verbindlich vereinbaren“, sagte er und ergänzte, „Sorgen macht uns derzeit lediglich die Suche nach einem geeigneten Festplatz“. Mehrere Möglichkeiten wurden bereits angefragt, allerdings kam bis her noch nichts Zählbares dabei heraus. „Meistens waren die Wiesen schlicht zu schräg oder hatten keine gute Anbindung an die Infrastruktur“, so Franz Maier, der sich optimistisch zeigte indem er betonte, „wir suchen so lange bis wir etwas gefunden haben“.
Weiter informierte Franz Maier, dass im kommenden Jahr beim Rettenbacher Weiher ein neuer Maibaum aufgestellt werde. Der bisherige Baum sei vor kurzen umgelegt und zerschnitten worden. Die Maibaumstücke des Baumes wurden in der Versammlung versteigert. Irmi Gartner setzte ihr Gebot in der „amerikanischen Versteigerung“ genau zur richtigen Sekunde und ergatterte den Baum. „Ich hoffe unser neuer Maibaum bringt uns mehr Glück“, betonte Franz Maier und zielte dabei auf den Fauxpas beim Aufstellen ab, bei dem der Baum im oberen Bereich abgebrochen war.
Einen Rückblick über die „Geschehnisse“ der vergangenen Monate lieferte Schriftführer Vinzenz Jobst. In seinem ausführlichen Bericht informierte er unter anderem über den Jahrtag der Ortsvereine, der in diesem Jahr von der Krieger- und Soldatenkameradschaft ausgerichtet wurde. Von einem „wunderbaren Fest bei bestem Wetter“ sprach er vom Gründungsfest des Trachtenvereins Hochberg, bei dem die „Rembocha“ am Festabend und am Festsonntag beteiligt waren.
52 Trachtler aus Rettenbach waren beim Festzug zum Start des Frühlingsfestes in Traunstein mit dabei. 13 Mitglieder beteiligten sich an der Gautrachtenwallfahrt nach Maria Eck. Gleichzeitig wurde im Mai die 22. Alpenländische Maiandacht in der Kammerer Kirche organisiert und war Gastgeber für das Vier-Vereine-Preisplatteln an dem sich insgesamt 66 Trachtler aus Rettenbach, Heutau, Neukirchen und Siegsdorf beteiligten. Sechs „Buam und Dirndl“ beteiligten sich beim „Traunstoa Pokal“. Ein Vier-Vereine Preisplatteln des Nachwuchses wurde von den Hochberger Trachtlern im Siegsdorfer Festsaal ausgerichtet. Neben den Gastgebern traten die Nachwuchs Trachtler aus Eisenärzt, Vachendorf und Rettenbach an.
Zusammen mit den Trachtlern aus Traunwalchen war man mit dem Bus zum Gaufest nach Westerham gefahren und man beteiligte sich auch beim Gaupreisplatteln. Bei der Dorfmeisterschaft im Stockschießen landete die Moarschaft der Trachtler auf den undankbaren vierten Platz. Beim Gaujugendpreisplatteln und Dirndldrahn in Saaldorf waren zahlreiche Vertreter aus Rettenbach am Start. Im Saal des Gasthauses Jobst wurde außerdem im September das Vereinspreisplatteln und Dirndldrahn mit fast 50 Teilnehmern ausgetragen. Vor wenigen Tagen beteiligte man sich am Volkstrauertag in Kammer.
Weiter informierte Vinzenz Jobst darüber, dass der Verein derzeit 316 Mitglieder habe von 18 als Ehrenmitglieder geführt werden. 14 „Dirndl“ und neun „Buam“ sind in der Kinder- und Jugendgruppe aktiv. Neun „Dirndl“ und acht „Buam“ zählen zu den Aktiven und die Theatergruppe zählt etwa 15 Mitglieder. Die 35 Röcklfrauen würdigte Michael Hauser als „Rückgrat des Vereins“ und stellte fest, „Remboch ist ein ebenso aktiver wie gesunder Verein mit einer aktiven Jugendarbeit“.
Vorplattler Sebastian Gartner informierte in der Versammlung über einen zweitägigen Ausflug der Aktiven nach Wien. Sie kamen außerdem zum Minigolfspielen zusammen und waren beim Bowling spielen in Salzburg. „Das Murrfest war gut besucht, allerdings hatten wir insbesondere beim Abbauen kein Wetterglück – es hat in Strömen geregnet“, so Sebastian Gartner. Außerdem waren die Aktiven beim Taferl aufhängen und abhängen sowie beim Umlegen des Maibaums beteiligt.
„Wenn der Rest des Vereins im Winterschlaf ist, dann werden wir aktiv“, schmunzelte Theaterleiterin Irmi Gartner und informierte über Theaterbesuche in Nußdorf und Weibhausen. Derzeit laufen die Proben mit den Kindern für ein Stück in der Weihnachtsfeier und die ersten Proben für die neue Theatersaison sind ebenfalls angelaufen. Kurz und bündig informierte auch Röcklfrauenvertreterin Hildegard Jobst. „40 Frauen aus Rettenbach und Vachendorf sowie ein Mann machten einen Ausflug in die Wachau“, sagte sie in der Versammlung.
Jugendleiterin Franziska Gartner freute sich insbesondere darüber, dass rund 40 Kinder aus dem Dorf zu einer Schnupperstunde gekommen waren. 22 Kinder waren bei einer Badefahrt nach Burghausen dabei und ein weiterer Ausflug führte auf die Gräben Alm zu Albert Parzinger. Am 12.12. planen sie das „Klöpfelgehen“ in Kammer und Rettenbach und sammeln dabei für einen wohltätigen Zweck. Neben Auftritten am Frühlingsfest und der Beteiligung am Fest im Hochberg hob die Jugendleitern einen Auftritt beim Altennachmittag besonders hervor.
Drei Wortmeldungen gab es abschließend im Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“. Alexander Maier warb für Unterstützung in seinem Amt als Fähnrich und appellierte an die Versammlung, dass sich geeignete Kandidaten melden sollen. Gerhard Poller als Vertreter der DJK-Kammer informierte über die Festwoche anlässlich des 50-jährigen Bestehens im kommenden Jahr und bat „die Trachtler“ um Unterstützung bei den Feierlichkeiten. Lobende Worte für den Vorstand und den Ausschuss fand zum Abschluss Ehrenvorstand Paul Wolkersdorfer. Hob
Text und Bilder
Hubert Hobmaier
Neuhausener Straße 1
83278 Kammer
0170/4501789
Traunstein. Die Trachtler des GTEV Eschenwald Rettenbach fanden sich kürzlich zum Vereinspreisplatteln im vollbesetzten Saal des Gasthaueses Jobst in Rettenbach zusammen, um die „Besten“ in zwölf unterschiedlichen Wertungsklassen zu ermitteln. Lea Gerl und Sebastian Gartner konnten sich bei den Aktiven durchsetzen und „Remboch 1“ konnte bei der Gruppenwertung den Sieg für sich verbuchen. Für alle Teilnehmer gab es am Ende einen Sachpreis, die von zahlreichen heimischen Firmen gestiftet wurden.
„Neben den tänzerischen Leistungen stand an diesem Abend ein geselliges Miteinander im Vordergrund“, betont Vorstand Franz Maier, der weiter informiert, „letztlich waren ja alle Teilnehmer siegreich, weil jeder einen Preis mitnehmen durfte“. In seiner kurzen Ansprache zur Siegerehrung dankte er insbesondere allen Firmen und Spendern, die in diesem Jahr Preise zur Verfügung gestellt haben.
Als Preisrichter schauten Josef Anfang (Traunstein), Sebastian Brunner (Nußdorf), Josef Harbeck (Waging) und Martin Enzinger (Neukirchen) den „Buam und Dirndln“ ganz genau „auf die Finger“, um am Ende ein gerechtes Urteil und eine faire Bewertung der dargebotenen Platter und Tänze zu erzielen. Christian Zaunick (Ziach), Sebastian Reischl (Ziach) und Michael Söldner (Bass) sorgten für die Musik.
Das 46-köpfige Teilnehmerfeld reichte von ganz jung bis sehr erfahren. Bei den „Buam Anfänger“ konnte sich Elias Kecht vor Hansi Jobst durchsetzen. Melina Ober erzielte bei den „Dirndl Anfänger“ vor Theresa Brandstätter, Ida Hollinger und Lea Maier das beste Ergebnis und durfte sich somit als erste einen Preis aussuchen. Konkurrenzlos sicherte sich Martin Ober bei den „Buam 1“ den ersten Platz.
Sieben Teilnehmerinnen traten bei den „Dirndl 1“ auf die Tanzfläche. Veronika Jobst sicherte sich knapp vor Magdalena Reischl den ersten Platz. Helena Billinger wurde Dritte. Christian Brunner landete unter den sechs Teilnehmern bei den „Buam 2“ auf Rang 1. Die Plätze zwei und drei gingen an Xaver Huber und Maxi Brandstätter. Als einzige Teilnehmerin in der Wertungsklasse „Dirndl 2“ drehte Franziska Brandstätter zum „Vögelfanger“. Julia Neumaier ging vor Anna Gerl in der Wertungsklasse „Dirndl 3“ als strahlende Siegerin von der Tanzfläche.
Lea Gerl konnte sich bei den „Aktiven Dirndln“ vor Maria Huber und Johanna Ober durchsetzen. Insgesamt sieben jungen Frauen waren zum „Dirndldrehen“ angetreten. Acht junge Männer suchten bei den „Aktiven Buam“ ihre Sieger. Am Ende konnte sich Sebastian Gartner vor Kilian Fleck und Maxi Lackerschmid durchsetzen. In der „Altersgruppe 1“ ging Sebastian Reischl vor Florian Billinger und Jakob Ober als Sieger hervor. Helmut Graßl vor Albert Parzinger war am Ende die Reihung in der „Altersgruppe 2“.
Drei Gruppen traten zum „Rembocha Plattler“ in der Gruppenwertung an. „Remboch 1- Eichel“ bestehend aus den Plattlern Andreas Feutsmiedl, Franz Maier, Kilian Fleck und Florian Jobst sicherte sich vor „Remboch 3 - Schellen“ Sebastian Gartner, Christian Kraller, Daniel Schmalzbauer und Sebastian Reischl den ersten Platz. „Remboch 2 - Gras“ belegte mit Florian Billinger, Martin Schmalzbauer, Michael Maier und Maxi Lackerschmid Rang 3. Hob
Text
Hubert Hobmaier
Neuhausener Straße 12
83278 Kammer
0170/4501789
Bilder
Franz Maier

Bildtext
46 „Rembocha Trachtlerinnen und Trachtler“ waren beim diesjährigen Vereinspreisplatteln am Start. Insbesondere der Nachwuchs hatte viel Freude am Tanzen und am Ende durften sich alle Teilnehmer über einen Preis freuen.
Traunstein. Seit fast 30 Jahren treffen sich die Aktiven der Trachtenvereine Heutau, Siegsdorf, Neukirchen und Rettenbach, um beim Platteln und Dirnldrahn die Besten zu ermitteln. In diesem Jahr waren die „Rembocher Trachtler“ mit der Austragung an der Reihe und durften sich über 78 Teilnehmer sowie über vollbesetzte Zuschauerreihen im Saal des Gasthauses Jobst in Rettenbach freuen.
In dem fast vierstündigen „Leistungsvergleich“ traten die Trachtlerinnen und Trachtler in den Wertungsklassen „Aktive Dirndl“, „Aktive Buam 1“, „Aktive Buam 2“, „Altersgruppe 1“, Altersgruppe 2“ sowie mit einem Gruppentanz an. Die Musik zu den Plattlern und Tänzen lieferten die „Muna Buam und Christine“. Durch den Abend führte Ehrenvorstand Paul Wolkersdorfer und Vorstand Franz Maier.
Die sechs Preisrichter Anton Mayer (Seebruck), Sebastian Siglbauer (Waging), Christian Geisberger (Lauter), Adolf Köberle (Fridolfing), Simon Wolf (Chieming) und Josef Habeck (Waging) sorgten für faire Bewertungen und mussten auf Grund der hohen Leistungsdichte oft ganz genau hinschauen, um die Teilnehmer zu bewerten. Dies zeigt auch die Tatsache, dass gleich mehrmals ein sogenanntes „Rittern“ erforderlich war, weil zwei Trachtler exakt die gleiche Punktzahl erhielten.
Bei der Siegerehrung im Anschluss an den Wettbewerb erhielten alle Teilnehmer eine Anstecknadel. Für die besten fünf Trachtler einer jeden Wertungsklasse wurden außerdem Pokale verteilt und beim Gruppenwettbewerb durften sich die Teilnehmer über ein „Brotzeitkörbchen“ freuen. „Wir haben heute durchwegs gute Leistungen gesehen“, freute sich Franz Maier bei der Siegerehrung, ehe er zusammen mit dem „Rembocha Vorplattler“ Sebastian Gartner die Preise überreichte.
19 Teilnehmerinnen traten bei den „Aktiven Dirndln“ an. Barbara Enzinger (Neukirchen) konnte sich dabei beim „Rittern“ gegen Melanie Maier (Siegsdorf) durchsetzen und den Sieg davontragen. Dritte wurde Julia Hunglinger (Heutau) vor Lena Aicher (Neukirchen) und Theresa Allerberger (Heutau).
17 Trachtler traten bei den „Aktiven Buam 1“ an. Den Sieg konnte Andreas Mayer (Siegsdorf) für sich verbuchen. Im Rittern um den 2. Platz konnte sich Michael Enzinger (Neukirchen) vor Anton Hundmayer (Heutau) durchsetzen. Quirin Hoferer (Neukirchen) und Michael Mayer (Siegsdorf) belegten die Plätze vier und fünf.
Bei den „Aktiven Buam 2“ konnte Martin Geisreiter (Siegsdorf) den Sieg sichern. Georg Pointner (Heutau) und Florian Zollhauser (Neukirchen) landeten auf den Plätzen zwei und drei. Andreas Mader (Heutau) konnte sich im Rittern gegen Martin Enzinger (Neukirchen) durchsetzen und wurde somit Vierter. Insgesamt waren 16 Teilnehmer in dieser Klasse gemeldet.
Einen Dreifachsieg konnte der Trachtenverein Heutau in der „Altersgruppe 1“ für sich verbuchen. Micheal Mader konnte sich vor Josef Mader durchsetzen. Florian Mader hatte beim Rittern das „glücklichere Händchen“ und konnte sich gegen Thomas Gastager (Neukirchen) durchsetzen. Martin Gimpl (Siegsdorf) landete in dem neun teilnehmerstarken Feld auf dem fünften Platz.
In der „Altersgruppe 2“ gab es insbesondere für den „Lokalmatador“ Helmut Graßl kräftigen Applaus. Er war mit seinem dritten Platz der einzige Rettenbacher Trachtler, der einen Stockerlplatz erringen konnte. Vor ihm landeten die beiden Heutauer Trachtler Andreas Gimpl und Martin Gehmacher auf den Plätzen eins und zwei. Christian Mayer (Siegsdorf) und Georg Jobst (Rettenbach) wurden Vierter und Fünfter.
Bei den Gruppenwertungen konnten sich die Paare Neukirchen 1 vor Heutau 1 und Siegsdorf durchsetzen. Rang vier ging an die Gruppe Heutau 2, die die Tänzer aus Rettenbach und Neukirchen 2 auf die Plätze fünf und sechs verwiesen. „Herzlichen Glückwunsch an alle Siegerinnen und Sieger, kemmts alle guad hoam!“, so beendete Franz Maier das diesjährige Vier-Vereine-Preisplatteln und Dirndldrahn. Hob
Text und Bilder
Hubert Hobmaier 03.07.2024

Aktive Dirndl die 3 erstplatzierten Aktive Buam 1 die 3 erstplatzierten
Copyright © 2026 - G.T.E.V. Eschenwald Rettenbach e.V.