Traunstein. Ein 100-jähriges Gründungsfest will gut vorbereitet sein – und natürlich braucht ein solches Jubiläum auch einen passenden Schirmherrn. Eine Delegation des GTEV Eschenwald Rettenbach machte sich deshalb auf den Weg ins Traunsteiner Rathaus, um Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer offiziell um die Übernahme der Schirmherrschaft für das große Jubiläumsfest im kommenden Jahr zu bitten.
Mit Trachtenvorstand Franz Maier an der Spitze überbrachten die „Rembocha Trachtler“ die Bitte persönlich. Dr. Christian Hümmer zeigte sich über den Besuch sichtlich erfreut und sagte die Übernahme der Schirmherrschaft gerne zu. Damit steht dem großen Jubiläum der Rettenbacher Trachtler aus Sicht der Vereinsvorstandschaft nun auch von offizieller Seite nichts mehr im Wege.
Für das Schirmherrnbitten hatten die Trachtler selbstverständlich die passende Form gewählt und traten in Tracht im Rathaus an. Ein kleiner Moment zum Schmunzeln durfte dabei natürlich ebenfalls nicht fehlen. Als der Oberbürgermeister mit Blick auf die Delegation fragte, wo denn eigentlich der Schirm sei, hatte Franz Maier die passende Antwort parat: „Den brauchen wir nicht – wir bekommen schönes Wetter und notfalls haben wir auch einen Hut.“ Damit war die Wetterfrage für die „Rembocha Trachtler“ zumindest schon einmal geklärt.
Eine ganze Festwoche zum 100-Jährigen
Gefeiert wird das 100-jährige Bestehen des GTEV Eschenwald Rettenbach vom 30. April bis 6. Mai 2027. Die Trachtler haben für ihr Jubiläum eine abwechslungsreiche Festwoche zusammengestellt, die neben dem eigentlichen Gründungsfest auch Veranstaltungen für die gesamte Dorfgemeinschaft umfasst.
Den Auftakt bildet am Freitag, 30. April, der Bieranstich im Festzelt. Am Samstag, 1. Mai, steht der große Festabend auf dem Programm. Der Sonntag, 2. Mai, gehört schließlich dem eigentlichen Festsonntag zum 100-jährigen Bestehen. Dazu werden zahlreiche Trachtenvereine aus der Umgebung sowie die Ortsvereine erwartet.
Nach dem Festwochenende geht es mit weiteren Veranstaltungen zusammen mit der Feuerwehr Kammer weiter. Am Mittwoch, 5. Mai, sorgen die „Draufgänger“ im Festzelt für Stimmung. Den Abschluss bildet am Donnerstag, 6. Mai, das große Hanomag- und Schleppertreffen der Feuerwehr Kammer. In diesen Tag soll außerdem ein Waldtag integriert werden, der sich sowohl an Familien als auch an fachlich Interessierte richtet.
Für die „Rembocher Trachtler“ ist das Jubiläum damit weit mehr als eine Feier zum eigenen Vereinsbestehen. Es soll ein Fest für das gesamte Dorf und die umliegende Region werden – und zugleich die Verbundenheit der Trachtenvereine und der örtlichen Vereine sichtbar machen.
Mit der Zusage von Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer ist nun auch die Frage der Schirmherrschaft geklärt. Und wenn es nach Franz Maier geht, dürfte beim Jubiläumsfest 2027 ohnehin weniger der Regenschirm als vielmehr der Sonnenschirm gefragt sein. Mit der Jubiläumswoche wird auch der neue Festplatz in Kammer seine Premiere feiern. Dort wird nämlich das Bierzelt für die Veranstaltungen errichtet. Hob

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Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer (Mitte) sagt auch ohne Schirm „ja“. Da für das 100-jährige Gründungsfest des GTEV Eschenwald Rettenbach im kommenden Jahr noch die wichtige Aufgabe des Schirmherrn nicht vergeben war fragten Franz und Ramona Maier niemand geringeren als das Traunsteiner Stadtoberhaupt der sich sehr über diese ehrenvolle Aufgabe freute.
Traunstein, Rettenbach. Der Trachtennachwuchs zeigte beim Vier-Vereine-Preisplatteln im Gasthaus Jobst in Rettenbach eindrucksvoll sein Können. Als diesjähriger Ausrichter durfte der GTEV Eschenwald Rettenbach zahlreiche Kinder und Jugendliche der vier Trachtenvereine Eisenärzt, Hochberg, Vachendorf und Rettenbach begrüßen. In den verschiedenen Altersklassen lieferten sich die jungen Dirndl und Buam einen fairen Wettstreit und bewiesen, mit welchem Engagement sie das Platteln, Dirndldrahn und die alpenländische Tradition pflegen.
Vor zahlreichen Eltern, Großeltern und Trachtenfreunden im Saal des Gasthauses Jobst in Rettenbach traten die Teilnehmer in mehreren Altersklassen an und präsentierten ihre Leistungen vor einem fachkundigen Preisgericht. Bewertet wurden unter anderem Taktgefühl, Haltung, Ausführung und die saubere Darstellung der einzelnen Plattler und Tänze.
Besonders erfreulich war die große Beteiligung in den jüngsten Altersklassen. Gerade bei diesen Nachwuchsgruppen zeigte sich, wie groß die Begeisterung für das Platteln und die Trachtentradition ist. Mit 17 Buam und 20 Dirndl war das Teilnehmerfeld in der Klasse der jüngsten Kinder am stärksten besetzt.
Insgesamt nahmen 74 Kinder und Jugendliche am Vier-Vereine-Preisplatteln teil, darunter 30 Buam und 44 Dirndl. Die hohe Teilnehmerzahl unterstrich eindrucksvoll die engagierte Jugendarbeit der Trachtenvereine und gibt Anlass zur Freude über die Zukunft der gelebten Tradition.
Für eine gerechte Bewertung sorgten die Preisrichter Sepp Niederbuchner (Nußdorf), Hubert Siglbauer (Waging), Christian Mayer (Siegsdorf) und Vanessa McCuish (Bad Reichenhall). Musikalisch begleitet wurden die Wertungsdurchgänge von Maxi Lackerschmid (Ziach), Michael Söldner (Bass) und Sebastian Reischl (Ziach), die für den passenden musikalischen Rahmen sorgten.
Spannende Entscheidungen gab es in allen Klassen. Bei den jüngsten Buam setzte sich Johannes Schützinger vom Trachtenverein Vachendorf mit 35,9 Punkten knapp vor Michi Mayer (Vachendorf) und Paul Wolfgruber (Eisenärzt) durch. Bei den Dirndl 1 gewann Marlies Geserer (Vachendorf) mit der Höchstnote von 36,0 Punkten vor Loni Bernauer (Vachendorf) und Lisa Steininger (Hochberg).
In der Klasse Dirndl 2 sicherte sich Johanna Guggelberger vom Trachtenverein Eisenärzt mit hervorragenden 38,1 Punkten den ersten Platz. Es folgten Franziska Weißenbacher (Eisenärzt) und Marie Kirchmayer (Hochberg). Die Klasse Buam 2 war mit zwei Teilnehmern besetzt. Es konnte sich hier der Vachendorfer Jakob Klauser vor Martin Ober von den Gastgebern durchsetzen.
Bei den älteren Buam gewann Christian Brunner vom GTEV Eschenwald Rettenbach mit 37,8 Punkten vor Simon Holzmann (Vachendorf) und Xaver Huber (Rettenbach). In der Klasse Dirndl 3 setzte sich Magdalena Steininger (Hochberg) mit 36,4 Punkten knapp vor Aurelia Probst (Vachendorf) und Franziska Brandstätter (Rettenbach) durch.
Den Abschluss bildete die Klasse Dirndl 4. Hier überzeugte Verena Klauser (Vachendorf) mit ausgezeichneten 38,1 Punkten. Julia Neumaier (Rettenbach) belegte mit 37,9 Punkten Rang zwei, gefolgt von Anna Gerl (Rettenbach) auf dem dritten Platz.
„Neben den gezeigten Leistungen stand vor allem die Freude an der Trachtensache und die Gemeinschaft im Mittelpunkt“, sagte der „Rembocha“ Trachtenvorstand Franz Maier am Ende der Veranlagung. Insgesamt zeigten sich die Verantwortlichen des GTEV Eschenwald Rettenbach mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden.
„Das Vier-Vereine-Preisplatteln machte einmal mehr deutlich, dass in den Trachtenvereinen engagierte Jugendarbeit geleistet wird und die alpenländischen Bräuche und Traditionen von der jungen Generation mit Begeisterung weitergetragen werden“, freute sich der Vorstand bei der Siegerehrung. Die bestplatzierten Dirndl und Buam durften sich jeweils über Pokale freuen. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es als kleine Erinnerung Anstecknadeln für die Hüte. Hob
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Sieger beim 4 Vereine Preisplattln in Rettenbach
Traunstein, Kammer. In Kammer ist die Freude derzeit groß: Nach fast zweijähriger Planungs- und Vorbereitungszeit ist der neue Festplatz für die Dorfvereine nun fertiggestellt. Sechs Vereine haben gemeinsam mit der Stadt Traunstein das umfangreiche Gemeinschaftsprojekt umgesetzt und damit eine dauerhafte Lösung für künftige Jubiläen, Gründungsfeste und Großveranstaltungen geschaffen. Bereits im kommenden Jahr wird der GTEV Eschenwald Rettenbach auf dem neuen Festplatz sein 100-jähriges Bestehen feiern.
Beteiligt an dem Projekt waren der GTEV Eschenwald Rettenbach, die Feuerwehr Kammer, die DJK Kammer, der Arbeiter- und Burschenverein Kammer, die Faschingsfreunde Blau-Weiss-Kammer sowie die Krieger- und Soldatenkameradschaft Kammer. Darüber hinaus fanden die Dorfvereine in der Stadt Traunstein große Unterstützung. „Gerade die Stadtverwaltung war von der ersten Idee bis zur Fertigstellung in das Projekt involviert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus haben uns großartig unterstützt“, betont Projektleiter Franz Maier vom Trachtenverein.
Lange Suche nach einer geeigneten Festfläche
Über viele Jahre standen die Vereine immer wieder vor demselben Problem: Für größere Veranstaltungen gab es keinen eigenen geeigneten Festplatz. Immer wieder musste nach passenden Wiesen gesucht und mit Grundstückseigentümern verhandelt werden. Besonders der Trachtenverein, der im kommenden Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, tat sich bei der Suche nach einer geeigneten Fläche für ein großes Festzelt zunehmend schwer.
„Mit dem neuen Festplatz haben wir endlich eine langfristige Lösung geschaffen, von der alle Vereine profitieren werden“, sagte Franz Maier erfreut. „Alleine hätte der Trachtenverein ein solches Projekt niemals stemmen können. Umso schöner ist es, dass die Dorfgemeinschaft hier so eng zusammengearbeitet hat.“
Entstanden ist die Fläche an der Haunstätter Straße hinter der sogenannten „Raiffeisensiedlung“ nahe dem Ortskern von Kammer. Für die Herstellung des Festplatzes wurde zunächst der Humus abgetragen und zwischengelagert. Anschließend wurde die Fläche begradigt und mit rund 400 Kubikmetern Aushub aufgefüllt.
Ein leichtes künstliches Gefälle sorgt künftig dafür, dass die Fläche optimal für die Nutzung mit Festzelt, aber auch zur landwirtschaftlichen Nutzung mit Fahrzeugen und Traktoren geeignet ist. Danach wurde der Humus wieder aufgebracht, die Fläche angesät und gewalzt. Zahlreiche Helfer aus den Vereinen packten mit an und entfernten unter anderem große Mengen an Steinen von der Fläche.
„Es war beeindruckend zu sehen, wie viele freiwillige Helfer zusammengekommen sind“, betonte Sebastian Reischl. „Hier haben sich wirklich viele Vereinsmitglieder eingebracht und kräftig mit angepackt. Das zeigt sehr deutlich den großen Zusammenhalt bei uns im Dorf“, so der Feuerwehrvorstand. Ins gleiche Horn bläst auch Max Hiebl vom Faschingsverein. „Das Ganze war eine einmalige Chance für das Dorf und ich bin wirklich froh, dass wir sie ergriffen haben“, so seine Einschätzung.
Mittlerweile hat auch der ersehnte Regen eingesetzt. Die Fläche wurde gedüngt, und die ersten Grashalme sprießen bereits sichtbar hervor. Gleichzeitig wurde wichtige Infrastruktur geschaffen: Wasser-, Strom- und Kanalanschlüsse wurden vollständig verlegt. „Der neue Festplatz ist nicht nur für heutige Feste wichtig, sondern eine Investition für kommende Generationen“, erklärte Herbert Baumgartner. „Davon wird das gesamte Dorfleben profitieren“, betont der Vorsitzende der DJK Kammer.
Dank an Helfer und Blick auf Jubiläumsfeierlichkeiten
Die eigentliche Bauphase dauerte rund vier Wochen. Finanziert wurde das Projekt gemeinschaftlich von den beteiligten Vereinen und der Stadt Traunstein. Große Unterstützung kam zudem von den Stadtwerken mit einem kostenlosen Stromanschluss sowie vom Wasserbeschaffungsverband Kammer mit einem kostenlosen Wasseranschluss. „Auch die am Bau beteiligten Firmen sind uns finanziell entgegengekommen“, freut sich Gesamtkoordinator Franz Maier.
Ein großer Dank galt bei der Abschlussbesprechung außerdem den Eigentümerfamilien Lorenz und Stuhlreiter sowie dem Grundstückspächter Peter Parzinger. Ebenso bedankten sich die Verantwortlichen bei den beteiligten Firmen, der Stadtverwaltung, Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer, den Stadtwerken sowie bei den Nachbarn für deren Verständnis während der Bauphase und auch mit Blick auf die kommenden Festveranstaltungen.
„Ein solches Gemeinschaftsprojekt lebt vom gegenseitigen Vertrauen und der Unterstützung vieler Beteiligter“, sagte Andreas Ober. „Wir sind stolz darauf, gemeinsam etwas Dauerhaftes für unser Dorf geschaffen zu haben.“ Gleichzeitig würdigte der Vorsitzende des Arbeiter- und Burschenvereins alle helfenden Vereinsmitglieder: „Egal ob bei der Handarbeit oder durch das Zurverfügungstellen von Geräten und Maschinen – die Unterstützung war bemerkenswert.“
Auch Robert Maier zeigte sich begeistert: „Der neue Festplatz wird künftig einer der Treffpunkte des gesellschaftlichen Lebens in Kammer und Rettenbach sein. Die Vorfreude auf die ersten großen Veranstaltungen ist jetzt schon riesig“, gibt sich der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft zuversichtlich.
Und diese Veranstaltungen lassen nicht lange auf sich warten: Bereits vom 30. April bis 6. Mai kommenden Jahres feiert der Trachtenverein sein 100-jähriges Jubiläum auf dem neuen Gelände. Für das Jahr 2028 sind außerdem der Faschingszug von Blau-Weiß Kammer sowie das 125-jährige Jubiläum des Arbeiter- und Burschenvereins geplant. Der traditionelle Faschingszug findet nur alle elf Jahre statt und soll am 06. Februar 2028 erneut zahlreiche Besucher nach Kammer locken. Die Festwoche des Arbeiter- und Burschenvereins ist bereits für den Zeitraum vom 24. bis 28. Mai 2028 vorgesehen. Hob
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Die Vorstände der beteiligten Dorfvereine freuen sich über die Fertigstellung des neuen Festplatzes in Kammer. Franz Maier (Trachtenverein), Max Hiebl (Blau-Weiss-Kammer), Sebastian Reischl (Feuerwehr Kammer), Herbert Baumgartner (DJK Kammer), Andreas Ober (Arbeiter- und Burschenverein Kammer) und Robert Maier (Krieger- und Soldatenkameradschaft) – von links nach rechts - kamen kürzlich zur Abschlussbesprechung der Bauphase zusammen.
Traunstein/Kammer. Der GTEV Eschenwald Rettenbach organisierte kürzlich eine stimmungsvolle alpenländische Maiandacht in der Pfarrkirche Johannes der Täufer. Zahlreiche Vereinsmitglieder sowie Gläubige aus der gesamten Pfarrgemeinde Kammer kamen zusammen, um gemeinsam einen besinnlichen Abend im Zeichen der Marienverehrung und der alpenländischen Volksmusik zu erleben.
Die Begrüßung übernahm Trachtenvorstand Franz Maier, der die Mitwirkenden und Gäste herzlich willkommen hieß. Musikalisch gestaltet wurde die Maiandacht von den „Rothen Diandl“ aus Bischofswiesen, „Evi und Miriam“ aus Waging am See, die mit Hackbrett und Harfe für stimmungsvolle Momente sorgten, sowie den „Geschwistern Hundmayer“ aus der Heutau, die die Andacht mit zwei Steirischen Harmonikas und einer Harfe begleiteten. Mit ihren klangvollen Darbietungen verliehen die Musikgruppen dem Abend eine besonders feierliche und zugleich festliche Atmosphäre.
Durch die Maiandacht führten Martin Pohl und Josef Schmalzbauer von der Pfarrgemeinde Kammer. Gemeinsam mit den Gläubigen wurden mehrere Marienlieder aus dem Gotteslob gesungen. Die abwechselnden musikalischen Beiträge und Gebete sorgten für eine würdevolle Gestaltung der Feier.
Zum Abschluss spendeten Martin Pohl und Josef Schmalzbauer den Gläubigen sowie den Mitwirkenden den kirchlichen Segen. Anschließend klang der Abend in geselliger Runde im Gasthaus Jobst aus. Dort wurde noch weiter musiziert und in gemütlicher Atmosphäre zusammengesessen. Den Besuchern war die Freude über die gelungene Veranstaltung sichtlich anzumerken, und sie ließen den Abend bei Musik und guten Gesprächen gemütlich ausklingen. Hob
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Traunstein. Die Tagesordnung der Frühjahrsversammlung des GTEV Eschenwald Rettenbach war umfangreich. Neben den Rückblicken der einzelnen Sparten informierte Vorstand Franz Maier unter anderem über den Planungsstand des Gründungsfestes, das im kommenden Jahr stattfinden wird. Außerdem wurden langjährige sowie besonders verdiente Mitglieder geehrt, und der bislang vakante Posten des stellvertretenden Fähnrichs wurde durch eine Wahl besetzt. Darüber hinaus durften sich die „Rembocha Trachtler“ über den Besuch mehrerer Ehrengäste aus Stadt und Verband freuen.
Eines wurde in den Berichten der Verantwortlichen deutlich: Die Trachtler befanden sich in den vergangenen Monaten keineswegs im Winterschlaf. So berichtete Jugendleiterin Franziska Gartner beispielsweise von einer Klöpfleraktion mit Spende an die Kinderkrebshilfe. Zudem wurde im Feuerwehrhaus eine Kleidertauschaktion organisiert, und auch in diesem Jahr beteiligte man sich wieder am Rittbitten in Kammer. Dem Verein gehören derzeit 34 Nachwuchstrachtlerinnen und -trachtler an.
Hildegard Jobst berichtete in ihrer Funktion als Röckifrauenvertreterin von einem erfolgreichen Frauenfasching und freute sich über mehrere gelungene Treffen mit den „Kolleginnen“ des Trachtenvereins aus Vachendorf. Für die Aktiven ergriff Sebastian Gartner das Wort. Er informierte über einen Ausflug nach Schladming, die Auftritte beim Starkbierfest in Rettenbach sowie ein Helferfest für die „Barmannschaft“ beim Gaufest im vergangenen Jahr. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, für das „Murreifest“ zu werben, das in diesem Jahr am 5. Juni stattfinden wird.
Theater in diesem Jahr sehr erfolgreich
„1.049 Zuschauer durften wir heuer zu unserem Theaterstück ‚Eine Sprachbox namens Alessa‘ begrüßen“, freute sich Theaterleiterin Irmi Gartner und ergänzte: „Wir haben bislang ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten.“ Insgesamt absolvierten die Akteure 20 Proben. Zudem besuchten sie Aufführungen in Törring, Neukirchen, Erlstätt und Nußdorf.
Kassenwartin Ramona Maier nahm die Vereinsfinanzen in den Blick. Der Verein durfte sich über mehrere Spenden und Zuschüsse freuen. Gleichzeitig wurde unter anderem in die Restaurierung der Maibaumtaferl investiert. Insgesamt konnte im vergangenen Jahr ein kleiner Überschuss erwirtschaftet werden, sodass der Verein finanziell solide aufgestellt ist.
Schriftführer Vinzenz Jobst gab einen umfassenden Rückblick auf das Vereinsgeschehen. Er berichtete unter anderem von der Beteiligung am Dorfschießen des Schützenvereins, von verschiedenen Sitzungen auf Vereins- und Verbandsebene, vom Starkbierfest, das gemeinsam mit den Faschingsfreunden Blau-Weiß Kammer organisiert wurde, sowie von der Andacht für die verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche Kammer.
Vorstand Franz Maier informierte darüber, dass für den Einzug ins Frühlingsfest „ein Pferdegespann mit Wagen für alle Mitglieder, die nicht mehr so gut zu Fuß sind“, organisiert wurde. Zudem nahm man an der Gebiets- und Gauversammlung teil. In diesem Jahr ist der Verein außerdem Ausrichter des Jahrtags der Vereine in Kammer.
Festwoche zum 100-jährigen Gründungsfest
Den Schwerpunkt seines Berichts bildete das bevorstehende Gründungsfest im kommenden Jahr. Hierzu ist auch eine Festschrift geplant, die gemeinsam mit Ehrenmitglied Josef Reischl gestaltet wird. Am 30. April wird die Festwoche mit dem Bieranstich eröffnet, am 1. Mai folgt der Festabend, ehe am 2. Mai der Festsonntag mit zahlreichen Trachtenvereinen aus der Umgebung sowie den Ortsvereinen anlässlich des 100-jährigen Bestehens gefeiert wird.
Am 5. Mai treten die „Draufgänger“ im Festzelt auf, und am 6. Mai findet das große Hanomag- und Schleppertreffen der Feuerwehr Kammer statt. „In diesen Tag integrieren wir einen großen Waldtag, bei dem sowohl Familien als auch Fachleute auf ihre Kosten kommen“, betonte der Vorstand. Im November dieses Jahres ist zudem ein Patenbitten in Vachendorf geplant, „um unsere enge Verbundenheit zu den Vachendorfer Trachtlern erneut zum Ausdruck zu bringen“, so Franz Maier.
Weiter berichtete der Vorstand, dass sich der Verein unter anderem am Patronatstag der Gebirgsschützen, am Einzug der Vereine ins Frühlingsfest, an der Gautrachtenwallfahrt nach Maria Eck sowie am 125-jährigen Gründungsfest des Trachtenvereins Truchtlaching beteiligen wird. Zudem laufen die Planungen für das Gaufest „dahoam“ gemeinsam mit den Vereinen vom Hochberg und aus Traunstein. Am 17. Mai findet eine alpenländische Maiandacht mit anschließendem Musikantenstammtisch statt.
„Die Vielfalt in eurem Verein würde für mehrere Vereine reichen“, betonte Simon Schreiber in seinem Grußwort für die Stadt Traunstein. Gleichzeitig dankte er für das „ehrenamtliche Engagement und die großartige Jugendarbeit“ und hob dabei unter anderem die Beteiligung am Rittbitten in Kammer hervor.
Mit einem klaren Votum wurde Philipp Gröschner zum stellvertretenden Fähnrich gewählt. Der Posten war bei der turnusmäßigen Wahl im vergangenen Herbst unbesetzt geblieben. Gebietsvertreter Alois Lankes bedankte sich in seinem Grußwort „für das wirklich grimmige Gaufest im letzten Jahr“ und wünschte den „Rembocha Trachtlern“ viel Erfolg für das 100-jährige Gründungsfest.
Erstmals wird ein Mitglied für 75 Jahre Treue geehrt
Den Abschluss des Abends bildeten die Ehrungen. Dabei wurden sowohl langjährige als auch besonders verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Erstmals in der Vereinsgeschichte wurde eine Ehrung für 75 Jahre Mitgliedschaft ausgesprochen. Maria Wagner konnte diese zwar nicht persönlich entgegennehmen, wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt besucht, um die Ehrung zu erhalten.
Erna Schreiber hält dem Verein seit 70 Jahren die Treue. Seit 60 Jahren sind Ludwig Rieder, Johanna Maier, Maria Wendt und Gertrud Koch Mitglieder des GTEV Eschenwald Rettenbach. Auf 50 Jahre Vereinszugehörigkeit blicken Annelies Ober, Johann Jobst, Frieda Billinger und Monika Reitschuh zurück. Seit 25 Jahren gehören Peter Ober, Daniela Stampfl, Franziska Putzhammer und Georg Söldner dem Verein an. Sie alle erhielten die entsprechenden Anstecker und Urkunden aus den Händen des Vorstands.
Annelies Ober engagiert sich seit 1976 im Trachtenverein und war von 2001 bis 2013 Frauenvertreterin. Zudem steht sie seit 1977 als Theaterspielerin auf der Bühne. Für ihr außergewöhnliches Engagement wurde sie von Gebietsvertreter Alois Lankes mit dem Gauehrenzeichen ausgezeichnet.
Eine besondere Ehrung, die im Gauverband jährlich höchstens achtmal vergeben wird, erhielt Georg Jobst. Er engagierte sich von 2001 bis 2023 als Jugendleiter und bildete in dieser Zeit mehrere Generationen von Trachtlern aus. Zur Verleihung waren unter anderem Gaujugendvertreter Martin Luger aus Vagen sowie Elfi Grass von der Landesjugendvorstandschaft des Bayerischen Trachtenverbandes ins Gasthaus Jobst nach Rettenbach gekommen, um die Ehrenurkunde und die goldene Ehrennadel der Bayerischen Trachtenjugend zu überreichen. Hob
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Traunstein. Zahlreiche Berichte, Neuwahlen und eine Mitgliederbefragung zur Restaurierung der „alten“ Vereinsfahne standen auf der Tagesordnung der Versammlung des GTEV Eschenwald Rettenbach im Gasthaus Jobst. In den Rückblicken auf das Vereinsjahr wurde deutlich, dass das Gaufest in diesem Jahr das prägendste Ereignis der „Rembocher Trachtler“ war. Trotz eines großartigen Festes übten Vorstand Franz Maier und Festleiter Simon Schreiber Kritik an den Verantwortlichen des Gauverbandes 1. Außerdem wurden die Mitglieder befragt, was sie über die Restaurierung der Fahne aus dem Jahr 1933 denken.
„Wir dürfen auf ein erfolgreiches Gaufest 2025“ zurückblicken freute sich Vorstand Franz Maier in seinem Bericht. Dennoch betonte er, „das Verhältnis ist mit dem Gau ist derzeit angespannt, da es im Nachgang Ärger mit dem Kauf der Festzeichen für die Teilnehmer gab“. Ähnlich äußerte sich auch Festleiter Simon Schreiber, „es ist schon ärgerlich, wenn Versprechen nicht gehalten werden und Verantwortliche die eigene Satzung nicht kennen“. Er betonte, „pro Teilnehmer haben wir versehentlich einen Euro zu viel abgerechnet, dieses Geld werden wir allen Vereinen zurückerstatten“.
Neuwahlen brachten kaum Veränderungen
Völlig reibungslos gingen hingegen die turnusmäßigen Neuwahlen über die Bühne. Jeweils einstimmig wurden Franz Maier als Vorstand, Daniel Schmalzbauer als 2. Vorstand, Vinzenz Jobst als Schriftführer, Michael Maier als 2. Schriftführer, Ramona Maier als Kassenwartin und Martina Huber als 2. Kassenwartin in ihren Ämtern bestätigt. Irmi Gartner und Albert Parzinger bleiben die Theaterverantwortlichen, Franziska Gartner und Daniel Schmalzbauer bleiben die Jugendleiter.
Fähnrich bleibt Alexander Maier und als Revisoren bleiben Heinrich Lackerschmid und Sebastian Reischl in ihren Ämtern. Ergänzt wird die Vorstandschaft durch die Frauenvertreterin Hildegard Jobst sowie die beiden Vorplattler Sebastian Gartner und Florian Jobst. Luise Heigermoser hat ihr Amt als Trachtenwartin aufgegeben und wurde mit einem kleinen Geschenk als Zeichen des Danks verabschiedet. Eine Nachfolge konnte derzeit für diese Aufgabe ebenso wenig wie für das Amt des 2. Fähnrich gefunden werden.
Festwoche zum 100-jährigen Gründungsjubiläum
Nun richten die Trachtler ihren Blick auf das Jahr 2027, indem sie erneut ein großes Fest anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens auf die Beine stellen werden. Vorstand Franz Maier brachte dabei seine Freude zum Ausdruck, „dass für das gesamte Dorf eine dauerhafte Lösung für eine Festwiese bei großen Veranstaltungen in greifbarer Nähe ist“ und informierte, „hoffentlich können wir bald mit den nötigen Vorbereitungsarbeiten beginnen“. Neben einen Festsonntag soll auch das Bulldogtreffen der Feuerwehr Kammer und ein Waldtag in die Festwoche integriert werden. Besonders hob der Vorstand dabei das Engagement von Peter Parzinger sowie die Familie Stuhlreiter hervor. „Dank ihrer Unterstützung wird hoffentlich bald die Festwiese entstehen“, so Franz Maier.
Einen Geschenkkorb als kleines „Vergelts Gott“ erhielt Toni Kallsperger. Dieser hatte in unzähligen Stunden die Motivtafeln des Maibaums restauriert und neu bemalt. Als Vertreter der Stadt Traunstein nahm Stadtrat Simon Schreiber an der Versammlung teil. „Hinter uns liegen ereignisreiche Wochen und Monate“ betonte dieser und brachte seinen Dank „für die großartige Beteiligung bei allen Festen und Veranstaltungen in diesem Jahr“ zum Ausdruck. Gleichzeitig würdigte er „eure großartige Jugendarbeit“ und dankte allen Mitgliedern für deren ehrenamtliches Engagement.
Ehrenurkunde vom Gauverband 1
Einen umfangreichen Rückblick auf das Vereinsjahr lieferte Schriftführer Vinzenz Jobst. Er informierte unter anderem über das Maibaumaufstellen, die Teilnahme am Frühlingsfesteinzug, die alpenländische Maiandacht, die Gautrachtenwallfahrt mit 54 Teilnehmern nach Maria Eck, das Gründungsfest des Patenvereins in Vachendorf, das Fest zum 50-jährigen Bestehen der DJK Kammer, die Beteiligungen an den Rosentagen sowie am Regionaltag und bei der Truna, die Fronleichnamsprozession in Traunstein, das Gründungsfest des Trachtenvereins Seeon, die Feierlichkeiten zur 650-jährigen Stadtrechtserhebung in Traunstein, die Durchführung des 11. Dorfhoagarts sowie die Teilnahme am Volkstrauertag.
Darüber hinaus präsentierte er eine Ehrenurkunde des Gauverbandes sowie ein Fahnenband des Landkreises Traunstein, dass jeweils die Trachtenvereine Hochberg, Rettenbach und Traunstein als Erinnerung für die Durchführung des Gaufestes erhalten haben. Derzeit hat der GTEV Eschenwald Rettenbach 317 Mitlieder. 18 Mitglieder werden als Ehrenmitglieder geführt. Die Aktivengruppe besteht aus acht Dirndl und sieben Buam, 33 Kinder bilden derzeit den Trachtennachwuchs in Rettenbach. Die Theatergruppe besteht derzeit aus 15 Mitgliedern und 35 Personen werden derzeit als Röckefrauen geführt.
Theaterleiterin Irmi Gartner informierte unterdessen über zwei Theaterbesuchen in Nußdorf und Seeon. Darüber hinaus waren die Theaterspieler in die Vorbereitungen für den Einackter beim Dorfhoagart eingebunden. Hildegard Jobst freute sich unterdessen über drei neue Röckefrauen in ihrer Gruppe. Sie berichtete vom „Großeinsatz Kuchenbacken und Verkauf“ beim Gautrachtenfest und teilte mit, dass die Frauen auch Zeltwache geleistet haben.
33 Nachwuchs Trachtler in Rettenbach
Ein erfülltes Vereinsjahr hatten auch die Aktiven, wie Vorplattler Sebastian Gartner berichtete. Sie waren neben den Festen auch bei verschiedenen Preisplatteln mit von der Partie. Beim Vereinspreisplatteln waren 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Start. Außerdem beteiligte man sich beim Gaudirndldrahn und Gruppenpreisplatteln. Der Trachtenverein in Heutau hat außerdem ein Vier-Vereinepreisplatteln ausgerichtet, bei dem neben den Gastgebern insgesamt 65 Teilnehmer aus Siegsdorf, Neukirchen und Rettenbach ihre Besten suchten. Über ein erfolgreich verlaufendes „Murrei Fest“ konnte sich Sebastian Gartner ebenfalls freuen. Ein Ausflug führte die Aktiven nach Schladming. Darüber hinaus wurden am Maibaum die Spitze ausgetauscht und die Taferl abmontiert.
Franziska Gartner brachte ihre Freude über den großen Zulauf junger Buben und Mädchen in der Kindergruppe zum Ausdruck. Derzeit engagieren sich 33 Kinder im Nachwuchsbereich. Sie waren bei fast allen Festen und Veranstaltungen mit dabei und konnten ihre Leistungen unter anderem beim Vier-Vereinepreisplatteln der Kinder in Siegsdorf unter Beweis stellen. Der Trachtenverein aus Eisenärzt hat den Vergleich ausgerichtet, beteiligt waren weiter insgesamt 65 Kinder aus Vachendorf, Hochberg und Rettenbach. Sieben „Rambocha Nachwuchstrachtler“ beteiligten sich außerdem beim Gaujugend Preisplatteln in Saaldorf.
Historische Vereinsutensilien präsentiert
Den Mitgliedern wurde außerdem die alte Vereinsfahne aus dem Jahr 1933 sowie zwei historische „Taferln“ präsentiert. Die Fahne ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Deshalb wollte man von den Mitgliedern wissen, ob diese eher eine Restaurierung befürworten oder eine deutlich günstigere Konservierung mittels Kunststoffhülle. Eine Entscheidung wurde an diesem Abend noch nicht getroffen, in der kommenden Frühjahrsversammlung soll darüber dann final entschieden werden.
Den Abschluss bildete ein Ausblick auf das kommende Jahr. Zusammen mit den Faschingsfreunden Blau-Weiss Kammer wird es im Dorf wieder ein Starkbierfest geben. „Bruder Schorsch“ ist bereits auf der Suche nach interessanten Geschichten. Im Pfarrheim wurde bereits ein „Kummerkasten“ aufgestellt, in dem man Hinweise einwerfen kann. Außerdem will man zusammen mit dem Feuerwehrverein Kammer einen gemeinsamen Vereinsausflug machen. Erste Planungen dazu laufen bereits.
Darüber hinaus wird man sich im kommenden Jahr am Trachtenfest in Truchtlaching beteiligen. „Für ein Gaufest hat sich im kommenden Jahr kein Ausrichter gefunden“, informierte der Vorstand und ergänzte, „wir werden sehen, ob es dann ein alternatives Programm geben wird“. Dann richten die Rembocher Trachtler ihren Blick bereits auf das eigene Gründungsjubiläum. „Unsere Festwoche wird von 30. April bis 6. Mai 2027 über die Bühne gehen“, informierte Franz Maier und warb bereits jetzt um eine breite Unterstützung der Mitglieder. Hob
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Ein sehenswertes Programm brachten die Akteure beim „11. Rembocha Dorfhoagart“ auf die Bühne. Musik, Tanz und ein Theaterstück sorgten für reichlich Applaus von den Zuschauern.
Traunstein. Die Trachtler des GTEV Eschenwald Rettenbach fanden sich kürzlich zum Vereinspreisplatteln im vollbesetzten Saal des Gasthaueses Jobst in Rettenbach zusammen, um die „Besten“ in 13 unterschiedlichen Wertungsklassen zu ermitteln. Kilian Fleck und Johanna Ober konnten sich bei den Aktiven durchsetzen und „Remboch Gras“ konnte bei der Gruppenwertung den Sieg für sich verbuchen. Für alle Teilnehmer gab es am Ende einen Sachpreis, die von mehreren heimischen Firmen gestiftet wurden.
„Neben den tänzerischen Leistungen stand an diesem Abend das gesellige Miteinander im Vordergrund“, betont Vorstand Franz Maier und ergänzt, „es freut mich unheimlich, dass wir trotz dem intensiven Trachtenjahres mit Stadtjubiläum und Gaufest auch heuer wieder sehr viele Teilnehmer beim Vereinspreisplatteln dabeihatten“. Begonnen bei den Anfängern bis zur Altersklasse waren heuer 50 Frauen und Männer zum Preisplatteln und Dirndldrahn angetreten
In seiner kurzen Ansprache zur Siegerehrung dankte er insbesondere allen Firmen und Spendern, die in diesem Jahr Preise zur Verfügung gestellt haben. Gleichzeitig richtete er einen Dank an für die großartige Unterstützung über das gesamte Jahr hinweg in Richtung der Stadt Traunstein, die an dem Abend durch Josef Kaiser in seiner Aufgabe als dritter Bürgermeister vertreten war.
Als Preisrichter schauten Josef Anfang (Traunstein), Sebastian Brunner (Nußdorf), Martin Probst (Chieming) und Hubert Siglbauer (Waging) den „Buam und Dirndln“ ganz genau „auf die Finger“, um am Ende ein gerechtes Urteil sowie eine faire Bewertung der dargebotenen Platter und Tänze zu erzielen. Maxi Lackerschmid (Ziach), Sebastian Reischl (Ziach) und Stefanie Brunner (Harfe) sorgten für die Musik.
Das 50-köpfige Teilnehmerfeld reichte von ganz jung bis sehr erfahren. Bei den „Buam Anfänger“ konnte sich Theo Naturski vor Lukas Kallsperger durchsetzen. Anastasia Gröschner erzielte bei den „Dirndl Anfänger“ vor Frieda Naturski und Paula Huber das beste Ergebnis und durfte sich somit als erste einen Preis aussuchen. Bereits im letzten Jahr sicherte sich Martin Ober bei den „Buam 1“ den ersten Platz und konnte sich auch heuer vor der „Konkurrenz“ durchsetzen. Elias Kecht und Hansi Jobst landeten auf den Plätzen zwei und drei.
Vier Teilnehmerinnen drehten bei den „Dirndl 1“ über die Tanzfläche. Melina Ober sicherte sich vor Theresa Brandstätter, Ida Hollinger und Lea Maier den ersten Platz. Maxi Brandstätter landete unter den drei Teilnehmern bei den „Buam 2“ auf Rang 1. Die Plätze zwei und drei gingen an Lukas Gröbner und Matthias Kraller. Gleich sieben Teilnehmerin waren in der Wertungsklasse „Dirndl 2“ am Start. Am Ende landete Magdalena Reischl auf dem ersten Platz, gefolgt von Emily Freinecker und Monika Pletschacher.
Christian Brunner vor Xaver Huber und Samuel Huber war das Endergebnis bei den „Buam 3“. Julia Neumaier ging vor Anna Gerl und Franziska Brandstätter in der Wertungsklasse „Dirndl 3“ als strahlende Siegerin von der Tanzfläche.
Johanna Ober konnte sich bei den „Aktiven Dirndln“ vor Johanna Gartner und Steffi Lackerschmid durchsetzen. Insgesamt sechs jungen Frauen waren zum „Dirndldrehen“ angetreten. Ebenfalls sechs junge Männer suchten bei den „Aktiven Buam“ ihre Sieger. Am Ende konnte sich Kilian Fleck vor Sebastian Gartner durchsetzen, der das Vereinspreisplatteln im letzten gewinnen konnte. Dritter wurde Martin Schmalzbauer.
In der „Altersgruppe 1“ suchten gleich sieben Trachtler ihren Besten. Sebastian Reischl landete ebenso wie seine Tochter auf den ersten Platz. Andreas Jobst wurde Zweiter und Florian Billinger Dritter. Albert Parzinger vor Georg Jobst und Helmut Graßl war am Ende die Reihung bei den „Routiniers“ in der „Altersgruppe 2“.
Drei ausgeloste Gruppen traten mit dem „Rembocha Plattler“ in der Gruppenwertung an. „Remboch 2 - Gras“ bestehend aus den Plattlern Maxi Lackerschmid, Kilian Fleck, Florian Jobst und Andreas Freutsmiedl sicherte sich vor „Remboch 1 - Eichel“ mit den Plattlern Sebastian Gartner, Martin Schmalzbauer, Christian Kraller und Helmut Graßl den ersten Platz. „Remboch 3 - Herz“ belegte mit Georg Jobst, Franz Maier, Sebastian Reischl und Andreas Jobst Rang 3. Hob
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Hubert Hobmaier
Neuhausener Straße 12
83278 Kammer
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50 „Rembocha Trachtlerinnen und Trachtler“ waren beim diesjährigen Vereinspreisplatteln am Start. Insbesondere der Nachwuchs hatte viel Freude am Tanzen und am Ende durften sich alle Teilnehmer über einen Preis freuen.
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Traunstein. Bei großen Vereinsfesten ist es üblich ein Gruppenfoto der der Mitglieder zu erstellen. Wenn allerdings drei Vereine gemeinsam ein großes Fest auf die Beine stellen und rund 300 Menschen auf einem Foto verewigt werden sollen, dann ist dies schon etwas Besonderes. Die Mitglieder der Trachtenvereine Hochberg, Rettenbach und Traunstein haben genau dies getan und der Überseer Fotograf Wolfgang Gasser hat die „Trachtlergruppe“ anlässlich des bevorstehenden Trachtengaufestes im Juli auf dem Traunsteiner Stadtplatz in Szene gesetzt.
„Alleine die Terminorganisation und das Einsagen der Mitglieder war schon eine Mamutaufgabe“, schmunzelt Franz Maier von GTEV Eschenwald Rettenbach und ergänzt, „der Termin anlässlich des Einzugs der Traunsteiner Vereine in das Frühlingsfest war dazu prädestiniert und deshalb haben wir dies im Vorfeld dieser Veranstaltung unter strahlend blauem Himmel auf dem Traunsteiner Stadtplatz durchgeführt.
Den Fotoauftrag hat „kein Geringerer“ als der bekannte Überseer Fotograf Wolfgang Gasser von „Chiemseefoto“ übernommen. Dieser freut sich, „nach gut einer Stunde hatten wir ein beeindruckendes Bild vor einer gewaltigen Altstadt Silhouette im Kasten“. Wolfgang Gasser betont aber auch, „ein derartiges Foto mit so vielen Menschen hätte ich ohne Hilfe nicht hinbekommen“. Deshalb holte er sich Unterstützung von dem Fotografen Dominik Fritz aus Teisendorf sowie vom Gestell-Verleiher und Fotografen Markus Baumgartner aus Siegsdorf.
Festleiter Simon Schreiber sagte am Rande des Termins, „mich freut es sehr, dass alle drei beteiligten Vereine Hand in Hand zusammenarbeiten“ und ergänzt, „dies hatte es ja in der langen Geschichte des Gaufestes bisher noch nicht gegeben, dass gleich drei Vereine die Veranstaltung gemeinsam ausrichten“. Derzeit laufen die Vorbereitung auf die 135. Neuauflage des Festes auf Hochtouren. Die Festwoche wird dann zwischen 18. Juli und 27. Juli über die Bühne gehen und mit dem Festsonntag (20. Juli), an dem tausende Trachtler aus dem Gauverband 1 teilnehmen werden, seinen Höhepunkt erreichen.
Die Festwoche richtet sich allerdings nicht nur an alle Mitglieder der Trachtenvereine. Die Verantwortlichen haben ein „buntes Programm“ zusammengestellt, dass für Viele interessant sein dürfte. Am 26. Juli gastiert beispielsweise der bekannte Kabarettist Wolfgang Krebs in der Großen Kreisstadt. „Mit seinen Parodien über Ministerpräsident Markus Söder oder Edmund Stoiber beziehungsweise den niederbayerischen Politiker Huber Aiwanger wird Wolfgang Krebs sicherlich die Lachmuskeln der Zuschauer stark beanspruchen“, freut sich Simon Schreiber.
Tickets gibt es bei der Tourist-Information in Traunstein, online unter dem Kulturforum Traunstein sowie an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Scharf. Das gesamte Programm kann auch auf der eigens eingerichteten Homepage www.gaufest2025traunstein.bayern eingesehen werden. Hob
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Etwas mehr als eine Stunde hat es gedauert, bis die etwa 300 Trachtler vom Hochberg sowie aus Rettenbach und Traunstein für das Gruppenbild anlässlich des bevorstehenden 135. Gautrachtenfestes positioniert waren. Die drei Vereine werden im Juli gemeinsam die Festwoche durchführen und haben sich auf dem Traunsteiner Stadtplatz nun zum Fototermin getroffen.

Rembocha Trachtler halten Frühjahrsversammlung im Gasthaus Jobst ab

Schirmherrnbitten am 28.01.2025 anlässlich Gaufest 2025


„Rembocha Trachtenkinder“ spenden den Erlös vom Klöpfel Singen
Irmengard Hof freut sich über 850 Euro – Spannender Blick hinter die Kulissen
Traunstein, Gstadt. Im Dezember war der Nachwuchs der „Rembocher Trachtler“ und ihre Betreuerinnen in Kammer, Rettenbach und den umliegenden Weilern unterwegs, um den alten Brauch des Klöpfel Singens aufrecht zu erhalten. Dabei zeigten sich die besuchten Familien recht großzügig. Nun besuchten die Trachtenkinder den Irmengard Hof in Gstadt, um den Vertretern des Nachsorge- und Familienerholungshauses den Erlös in Höhe von 850 Euro persönlich zu übergeben.
„Jeder Euro ist gut investiert und wir danken euch sehr für die Unterstützung“, betonte die Einrichtungsleitung Renate Zahnbrecher. Verbunden wurde die Spendenübergabe mit einer Führung durch die Einrichtung. Der Irmengard Hof bietet Nachsorge, Entspannung und Begegnung für Familien mit schwer und chronisch kranken Kindern sowie Kindern mit Behinderung. „Wir konnten viele interessante Einblicke hinter die Kulissen erhalten“, freut sich Johanna Gartner vom GTEV Rettenbach und ergänzt „dabei konnten wir erfahren, für was und wie sinnvoll die Spendengelder verwendet werden“. Hob

Die „Rembocher Trachtler“ stehen hinter dem Gaufest 2025
Traunstein. Die Mitglieder des GTEV Eschenwald Rettenbach blickten in ihrer diesjährigen Generalversammlung auf ein bewegtes Vereinsjahr zurück und richten ihre Aufmerksamkeit auf die „Großveranstaltungen“ der kommenden Jahre. Neben dem Gaufest im kommenden Jahr stehen die Feierlichkeiten bezüglich der 650-jährigen Stadterhebung an. Für das 100-jährige Gründungsfest im Jahr 2027 sind die Planungen bereits voll im Gange. Im kommenden Jahr wird in Rettenbach außerdem ein neuer Maibaum aufgestellt.
Den umfangreichen Rechenschaftsberichten der Ausschussmitglieder lauschten etwa 70 „Rembocher Trachtlerinnen und Trachtler“ im Saal des Gasthauses Jobst. Außerdem durfte Vorstand Franz Maier neben Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer den Gauvorstand Michael Hauser aus Peterskirchen sowie den Festleiter Simon Schreiber begrüßen, der zusammen mit den Festausschussmitgliedern aus Hochberg und Traunstein samt dem 3. Bürgermeister Josef Kaiser gekommen war.
Als Top-Thema des Abends stand das Trachtengaufest ganz oben auf der Agenda. „Es ist in der Geschichte das erste Gaufest, dass drei Vereine gemeinsam ausrichten“, informierte Franz Maier. Festleiter Simon Schreiber ergänzte, „wir wollen sicherlich kein Fest der Superlative, sondern ein schlichtes und schönes Fest bei dem die etwa 8.000 Trachtler sowie die etwa 12.000 Besucher schöne Stunden verbringen werden“.
Weiter sagte er, „wer hätte gedacht, dass Remboch mal das Gaufest ausrichtet und wenn wir auch noch große Aufgaben vor uns haben, wird sich das Puzzle pünktlich zur Festwoche zusammenfügen. Ich sehe es als große Chance, dass die Vereine in der Stadt weiter zusammenwachsen“. Gleichzeitig gab er bekannt, dass man kürzlich den bayerischen Kabarettisten Wolfgang Krebs für eine Abendveranstaltung am 26.07. gewinnen konnte und der Kartenvorverkauf „pünktlich vor Weihnachten“ starten wird.
Traunsteins Stadtoberhaupt betonte, „es ist sicherlich sportlich alles hinzubekommen. Seitens der Stadt Traunstein darf ich euch aber die volle Unterstützung zusagen“. Schmunzelnd fügte er hinzu, „bis dahin sind auch alle Baustellen abgeschlossen und die Stadt kann sich frisch herausgeputzt den Gästen präsentieren“. Alle Verantwortlichen ziehen an einem Strang, deshalb sind die Grobplanungen wie die Zeltvergabe, die Gastronomie und die Brauerei bereits „in trockenen Tüchern“.
Der Trachtengauvorstand Michael Hauser sprach für die Jahre 2025 und 2026 von „Schwierigkeiten bei der Vergabe des Gaufestes“. Somit war angedacht, dass das Trachtengaufest auf dem „Königseeparkplatz“ in Schönau und das Gaupreisplatteln in Reichertsheim durchgeführt wird. Die logistischen und organisatorischen Herausforderungen waren aber gerade in Schönau enorm.
„Nach zahlreichen Gesprächen mit allen Beteiligten verständigte man sich einvernehmlich darauf, dass man das gesamte Fest nach Traunstein vergibt“, so der Gauvorstand, was in der Gauversammlung in Prutting einvernehmlich beschlossen wurde. „Ich bin euch zutiefst dankbar, dass ihr im kommenden Jahr das Fest zusammen mit der Stadt Traunstein ausrichtet“, betonte der sichtlich glückliche Gauvorstand.
Seitens der Versammlungsteilnehmer kamen im Anschluss noch einige Fragen. Peter Parzinger wollte unteranderem wissen, wie viele Leute zum Zeltaufstellen benötigt werden, wer die Festmusik ist und wo der Gottesdienst geplant sein. Festleiter Simon Schreiber informierte darauf hin, „dass etwa 70 Personen zum Aufbau benötigt werden und die Stadtmusik Traunstein als Festmusik Traunstein arrangiert wurde“. Geplant sei außerdem ein nicht allzu langer Festzug in der Innenstadt und voraussichtlich findet der Gottesdienst im Stadtpark statt. „Hier sind die Planungen aber noch voll im Gange – wir halten euch auf dem Laufenden“, so der Festleiter.
Der „Rembocher Trachtenvorstand“ Franz Maier nutzte die Versammlung auch dazu, um über den Sachstand der Planungen für das „eigene“ Gründungsfest im Jahr 2027 zu berichten. „Wir sind bereits sehr weit vorangeschritten und konnten viele Dinge bereits verbindlich vereinbaren“, sagte er und ergänzte, „Sorgen macht uns derzeit lediglich die Suche nach einem geeigneten Festplatz“. Mehrere Möglichkeiten wurden bereits angefragt, allerdings kam bis her noch nichts Zählbares dabei heraus. „Meistens waren die Wiesen schlicht zu schräg oder hatten keine gute Anbindung an die Infrastruktur“, so Franz Maier, der sich optimistisch zeigte indem er betonte, „wir suchen so lange bis wir etwas gefunden haben“.
Weiter informierte Franz Maier, dass im kommenden Jahr beim Rettenbacher Weiher ein neuer Maibaum aufgestellt werde. Der bisherige Baum sei vor kurzen umgelegt und zerschnitten worden. Die Maibaumstücke des Baumes wurden in der Versammlung versteigert. Irmi Gartner setzte ihr Gebot in der „amerikanischen Versteigerung“ genau zur richtigen Sekunde und ergatterte den Baum. „Ich hoffe unser neuer Maibaum bringt uns mehr Glück“, betonte Franz Maier und zielte dabei auf den Fauxpas beim Aufstellen ab, bei dem der Baum im oberen Bereich abgebrochen war.
Einen Rückblick über die „Geschehnisse“ der vergangenen Monate lieferte Schriftführer Vinzenz Jobst. In seinem ausführlichen Bericht informierte er unter anderem über den Jahrtag der Ortsvereine, der in diesem Jahr von der Krieger- und Soldatenkameradschaft ausgerichtet wurde. Von einem „wunderbaren Fest bei bestem Wetter“ sprach er vom Gründungsfest des Trachtenvereins Hochberg, bei dem die „Rembocha“ am Festabend und am Festsonntag beteiligt waren.
52 Trachtler aus Rettenbach waren beim Festzug zum Start des Frühlingsfestes in Traunstein mit dabei. 13 Mitglieder beteiligten sich an der Gautrachtenwallfahrt nach Maria Eck. Gleichzeitig wurde im Mai die 22. Alpenländische Maiandacht in der Kammerer Kirche organisiert und war Gastgeber für das Vier-Vereine-Preisplatteln an dem sich insgesamt 66 Trachtler aus Rettenbach, Heutau, Neukirchen und Siegsdorf beteiligten. Sechs „Buam und Dirndl“ beteiligten sich beim „Traunstoa Pokal“. Ein Vier-Vereine Preisplatteln des Nachwuchses wurde von den Hochberger Trachtlern im Siegsdorfer Festsaal ausgerichtet. Neben den Gastgebern traten die Nachwuchs Trachtler aus Eisenärzt, Vachendorf und Rettenbach an.
Zusammen mit den Trachtlern aus Traunwalchen war man mit dem Bus zum Gaufest nach Westerham gefahren und man beteiligte sich auch beim Gaupreisplatteln. Bei der Dorfmeisterschaft im Stockschießen landete die Moarschaft der Trachtler auf den undankbaren vierten Platz. Beim Gaujugendpreisplatteln und Dirndldrahn in Saaldorf waren zahlreiche Vertreter aus Rettenbach am Start. Im Saal des Gasthauses Jobst wurde außerdem im September das Vereinspreisplatteln und Dirndldrahn mit fast 50 Teilnehmern ausgetragen. Vor wenigen Tagen beteiligte man sich am Volkstrauertag in Kammer.
Weiter informierte Vinzenz Jobst darüber, dass der Verein derzeit 316 Mitglieder habe von 18 als Ehrenmitglieder geführt werden. 14 „Dirndl“ und neun „Buam“ sind in der Kinder- und Jugendgruppe aktiv. Neun „Dirndl“ und acht „Buam“ zählen zu den Aktiven und die Theatergruppe zählt etwa 15 Mitglieder. Die 35 Röcklfrauen würdigte Michael Hauser als „Rückgrat des Vereins“ und stellte fest, „Remboch ist ein ebenso aktiver wie gesunder Verein mit einer aktiven Jugendarbeit“.
Vorplattler Sebastian Gartner informierte in der Versammlung über einen zweitägigen Ausflug der Aktiven nach Wien. Sie kamen außerdem zum Minigolfspielen zusammen und waren beim Bowling spielen in Salzburg. „Das Murrfest war gut besucht, allerdings hatten wir insbesondere beim Abbauen kein Wetterglück – es hat in Strömen geregnet“, so Sebastian Gartner. Außerdem waren die Aktiven beim Taferl aufhängen und abhängen sowie beim Umlegen des Maibaums beteiligt.
„Wenn der Rest des Vereins im Winterschlaf ist, dann werden wir aktiv“, schmunzelte Theaterleiterin Irmi Gartner und informierte über Theaterbesuche in Nußdorf und Weibhausen. Derzeit laufen die Proben mit den Kindern für ein Stück in der Weihnachtsfeier und die ersten Proben für die neue Theatersaison sind ebenfalls angelaufen. Kurz und bündig informierte auch Röcklfrauenvertreterin Hildegard Jobst. „40 Frauen aus Rettenbach und Vachendorf sowie ein Mann machten einen Ausflug in die Wachau“, sagte sie in der Versammlung.
Jugendleiterin Franziska Gartner freute sich insbesondere darüber, dass rund 40 Kinder aus dem Dorf zu einer Schnupperstunde gekommen waren. 22 Kinder waren bei einer Badefahrt nach Burghausen dabei und ein weiterer Ausflug führte auf die Gräben Alm zu Albert Parzinger. Am 12.12. planen sie das „Klöpfelgehen“ in Kammer und Rettenbach und sammeln dabei für einen wohltätigen Zweck. Neben Auftritten am Frühlingsfest und der Beteiligung am Fest im Hochberg hob die Jugendleitern einen Auftritt beim Altennachmittag besonders hervor.
Drei Wortmeldungen gab es abschließend im Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“. Alexander Maier warb für Unterstützung in seinem Amt als Fähnrich und appellierte an die Versammlung, dass sich geeignete Kandidaten melden sollen. Gerhard Poller als Vertreter der DJK-Kammer informierte über die Festwoche anlässlich des 50-jährigen Bestehens im kommenden Jahr und bat „die Trachtler“ um Unterstützung bei den Feierlichkeiten. Lobende Worte für den Vorstand und den Ausschuss fand zum Abschluss Ehrenvorstand Paul Wolkersdorfer. Hob
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Hubert Hobmaier
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Traunstein. Die Trachtler des GTEV Eschenwald Rettenbach fanden sich kürzlich zum Vereinspreisplatteln im vollbesetzten Saal des Gasthaueses Jobst in Rettenbach zusammen, um die „Besten“ in zwölf unterschiedlichen Wertungsklassen zu ermitteln. Lea Gerl und Sebastian Gartner konnten sich bei den Aktiven durchsetzen und „Remboch 1“ konnte bei der Gruppenwertung den Sieg für sich verbuchen. Für alle Teilnehmer gab es am Ende einen Sachpreis, die von zahlreichen heimischen Firmen gestiftet wurden.
„Neben den tänzerischen Leistungen stand an diesem Abend ein geselliges Miteinander im Vordergrund“, betont Vorstand Franz Maier, der weiter informiert, „letztlich waren ja alle Teilnehmer siegreich, weil jeder einen Preis mitnehmen durfte“. In seiner kurzen Ansprache zur Siegerehrung dankte er insbesondere allen Firmen und Spendern, die in diesem Jahr Preise zur Verfügung gestellt haben.
Als Preisrichter schauten Josef Anfang (Traunstein), Sebastian Brunner (Nußdorf), Josef Harbeck (Waging) und Martin Enzinger (Neukirchen) den „Buam und Dirndln“ ganz genau „auf die Finger“, um am Ende ein gerechtes Urteil und eine faire Bewertung der dargebotenen Platter und Tänze zu erzielen. Christian Zaunick (Ziach), Sebastian Reischl (Ziach) und Michael Söldner (Bass) sorgten für die Musik.
Das 46-köpfige Teilnehmerfeld reichte von ganz jung bis sehr erfahren. Bei den „Buam Anfänger“ konnte sich Elias Kecht vor Hansi Jobst durchsetzen. Melina Ober erzielte bei den „Dirndl Anfänger“ vor Theresa Brandstätter, Ida Hollinger und Lea Maier das beste Ergebnis und durfte sich somit als erste einen Preis aussuchen. Konkurrenzlos sicherte sich Martin Ober bei den „Buam 1“ den ersten Platz.
Sieben Teilnehmerinnen traten bei den „Dirndl 1“ auf die Tanzfläche. Veronika Jobst sicherte sich knapp vor Magdalena Reischl den ersten Platz. Helena Billinger wurde Dritte. Christian Brunner landete unter den sechs Teilnehmern bei den „Buam 2“ auf Rang 1. Die Plätze zwei und drei gingen an Xaver Huber und Maxi Brandstätter. Als einzige Teilnehmerin in der Wertungsklasse „Dirndl 2“ drehte Franziska Brandstätter zum „Vögelfanger“. Julia Neumaier ging vor Anna Gerl in der Wertungsklasse „Dirndl 3“ als strahlende Siegerin von der Tanzfläche.
Lea Gerl konnte sich bei den „Aktiven Dirndln“ vor Maria Huber und Johanna Ober durchsetzen. Insgesamt sieben jungen Frauen waren zum „Dirndldrehen“ angetreten. Acht junge Männer suchten bei den „Aktiven Buam“ ihre Sieger. Am Ende konnte sich Sebastian Gartner vor Kilian Fleck und Maxi Lackerschmid durchsetzen. In der „Altersgruppe 1“ ging Sebastian Reischl vor Florian Billinger und Jakob Ober als Sieger hervor. Helmut Graßl vor Albert Parzinger war am Ende die Reihung in der „Altersgruppe 2“.
Drei Gruppen traten zum „Rembocha Plattler“ in der Gruppenwertung an. „Remboch 1- Eichel“ bestehend aus den Plattlern Andreas Feutsmiedl, Franz Maier, Kilian Fleck und Florian Jobst sicherte sich vor „Remboch 3 - Schellen“ Sebastian Gartner, Christian Kraller, Daniel Schmalzbauer und Sebastian Reischl den ersten Platz. „Remboch 2 - Gras“ belegte mit Florian Billinger, Martin Schmalzbauer, Michael Maier und Maxi Lackerschmid Rang 3. Hob
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46 „Rembocha Trachtlerinnen und Trachtler“ waren beim diesjährigen Vereinspreisplatteln am Start. Insbesondere der Nachwuchs hatte viel Freude am Tanzen und am Ende durften sich alle Teilnehmer über einen Preis freuen.
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